Vítkov
(Wudingrün)

Obec leží jihovýchodně od Sokolova.

Kříž (1276) stál u košaté lípy zvané Haarbaum na pahorku Haarberg, v zatáčce silnice do Starého Sedla, asi 2,5 - 3 km od Starého Sokolova.
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
110 74 29
Ramena kříže byla zdola vyztužena žebry. Uprostřed kříže byla díra 6 cm hluboká.
Kříž stál na místě, kde podle pověsti blesk zabil rolníka proklínajícího své spřežení.

Literatura: Dreyhausen - 138, 153
                Šrámek - 54, 13397
                Steidl
                Wilhelm - ZFÖVK 1899 - 8, EZ 1899 - 8

Wilhelm - ZFÖVK 1899 - 8. Wudingrün, rechts von der Strasse nach Falkenau, auf einem Hügel, dem sogenannten Haar- (richtig: Hard-) berge.
Höhe 1,10 / Breite 0,74 / Armlänge 0,22 / Armhöhe 0,20 / Kopfhöhe 0,22 / Kopfbreite 0,36 / Fussbreite 0,35 / Dicke 0,29
Grober Sandstein. N.
Tradition: Schwedenkreuz.
Anmerkung: Sehr beschädigt und alt aussehend. Obenauf, in der Kopfmitte, befindet sich ein 6 cm tiefes Loch, das vielleicht zur Aufnahme eines eisernen Kreuzes bestimmt gewesen war oder dem in der Einleitung auseinandergesetzten Zwecke gedinet haben konnte. (Vergleiche unter 27.) An den unteren Seiten der Arme sind zwischen diesen und dem Hauptstamme des Kreuzes
Stützen (Streben) angebracht, wie sie bei den Kreuzen 4 und 5 auch an den oberen Seiten vorhanden sind.
Šrámek - 54 - Vých. Falknova asi 2,5-3 km a asi 3´ jižně od mírného záhybu silnice k St. Sedlu, u košaté lípy zv. Haarbaum v místech zvaných "Haarberk".
Dreyhausen - 138 - Falkenau: Auf einer Anhöhe neben einer alten Linde, unmittelbar von Falkenau, oberhalb der von Elbogen nach Falkenau führenden Straße. Linker Kreuzarm Grube.
Volksdeutung nicht erfragbar.
Dreyhausen - 153 - Wudingrün: Rechts von der Straße nach Falkenau auf dem "Haarberge".
Kreuzkopf: Grube.
"Das aus diesem Loch gewonnene Pulver wurde als Vorbeugungsmittel gegen Krankheiten aller Art genommen, in die Kopfhaare Schwerkranker eingelegt, oder auch mit Fett gemischt als Heillmittel für Schwertwunden verwendet.
Siehe: Wilhelm, a. o. O. S. 194.
"Ein über sein Gespann fluchender Landmann wurde von einem plötzlich herniederfahrenden Blitz samt seinen zwei Oschen getötet."
Siehe: Wilhelm, ZföVk. Wien 1899, S. 97. fl. Nr. 8.
Steidl - Das vom Verfasser unter 138 angeführte Kreuz steht unter dem "Kreuzbaum" auf der "Haar" oder Hart-Flur, daneben ein gußeisernes Kreuz, und bietet auf dieser Höhe ein besonders malerisches Bild.

Wilhelm 1899                      Šrámek 1926
  
Ant. Weinfurter 1968                                                  Václav Němec 1968
 

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