Krapice
(Kropitz)

Obec leží severozápadně od Chebu.

Kámen č. 1 (0940) stál asi 2 km severně od obce u cesty na Antonínovu výšinu.
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
128 48 27
Na kameni byl reliéf latinského kříže.

Literatura: Blöchl - obr.11
                Renner - str. 42, 44
                Steidl - UE 1941
                Šrámek 1933 - 107, 24288

Šrámek 1933 - 107 - As 2 km sev. Kropice (jižně as 400 m od Antonienhöhe v úvozové cestě připojující se na procházkovou alej vedoucí souběžně se silnicí státní (směrem k Ödtu) v záhybu této cesty k jihu se stáčejícímu, ve vyšším vnitřním břehu této cesty úvozové.
Steidl - UE 1941 - Auch der Stein von Gut Höflas bei Franzensbad in der Abzweigung gegen Antonienhöhe auf der linken Straßenböschung darf hier nicht fehlen, zumal ihn Blöchl unter Nr. 11 mit einer von ihm erfundenen Pflugzeichnung in seinem Büchlein abgebildet hat, natürlich als "Hoheitsmal" mit Warnungs- und Stakenpunktzeichen, der die Todesstrafe des Pflügens dem Grenzverletzer androht. Maße: 128:48:27.
Es kann sich bei diesem großen Granitstein wohl um einen Grenzstein handeln, u. zw. von dem nahen Rittergut Höflas. Ing Dr. Fischer ergänzt aus den etwas unterhalb der Mitte zu sehenden Linien, die der oberen Hälfte eines großen lateinischen H gleichsehen, auch die untere Hälfte des H zu Höflas. Sollte es der allein übriggebliebene Grenzstein sein? Man sieht aber auch am Kopf und an der Seiten solche Linien, die allerdings beschädigt und ausgewittert sind. Die Linien ergeben ein eingemeißltes Kreuz, wie es auch auf einem von mir gemachten Lichtbild zu ersehen ist. In einem der nahen Wäldchen ist vor vielen Jahren einmal ein Landstreicher von seinen Genossen ermordet worden. Möglich, daß der Stein damit zusammenhängt. Von dem Mord zwischen Höflas und Altenteich, nahe bei S. Anna (nach Dr. Ing. J. Fischer: "Tannenberg"), habe ich schon berichtet. Letzteres muß eine Kirche oder Kapelle gewesen sein, und es stand dabei auch ein Wirtshaus, das in der alten Akten öfter genannt wird. Ich konnte bisher nicht erfahren, wo dieses S. Anna gestanden ist. Wer weiß dies? Wer weiß etwas von diesem Stein und Sage? Im Büchlein Blöchls wird der Stein unter Bild 11 abgebildet mit einer schwarzgezeichneten Einmeißelung, die gar nicht vorhanden ist. Den oben offenstehenden oberen Teil des H, den ich für den unteren Kreuzarm halte, hat Blöchl ganz willkürlich zu einem Rechteck geschlossen und diesem ein willkürliches Dreieck zugezeichnet, wie wenn Kinder ein Schweinchen zeichnen, das nun einen von ihm gesehen Pflug als Androhung der Todesstrafe des Pflügens darstellen soll. Auch das an der Seite befindliche kleine Kreuz hat er als Stakenzeichen schwarz nachgezogen.

Šrámek 1933                                            Blöchl 1935
  
 

Kříž č. 2 (0941) stál 500 m severně od obce v ohybu silnice do Františkových Lázní.
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
78 57 16

Literatura: Steidl - UE 1941
                Šrámek 1933 - 104, 24289

Šrámek 1933 - 104 - Severně as 0,5 km od Kropic, několik kroků vpravo od ohybu silnice vedoucí do Frant. Lázní.
Steidl - UE 1941 - Das Kreuz nahe bei Kropitz rechts der Straße gegen Unterlohma, aus Quarzit, rechter Querarm abgebrochen, Mitte ein tiefes Loch. Maße: 80:65:21:16 Zentimeter

Šrámek 1933
 

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