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Chociwel
(Kuschlau)

Województwo dolnoœl¹skie, powiat strzeliñski.
Obec leží severovýchodnì od Strzelina pøi silnici è. 396.

Køíže stojí na okraji obce u silnice ve smìru na Strzelin.

8.2008 - Fotografii zaslal pan Witold Komorowski

10.6.2017 - JB
 

Literatura: Steller 1934

Steller - XIX. 7. Kuschlau Krs. Strehlen 2K* - "Heimatblätter für den Kreis Strehlen / Schl." vom 2. Juni 1923: Die Sage von den beiden "Kreuzsteinen", die an der Stelle stehen, wo in der Feldweg von Strehlen nach Gurtsch die von Kuschlau kommende Obstallee einmündet. Die "Kreuzsteine" sollen die Stelle bezeichnen, an der ein großer Goldschatz in einem unterirdischen Gewölbe verborgen sein soll. Nur alle hundert Jahre einmal öffnet sich auf kurze Zeit der Zugang zu ihm. Wer ihn findet, macht sein Glück, - es sei denn, daß er es sich nicht selbst durch eigne Schuld verscherzt. Es wird erzählt, daß einst vor vielen Jahren ein Knecht namens Pätzold mit seiner Frau auf dem Heimweg von Kuschlau nach Gurtsch in später nachtstunde an den Kreuzsteinen vorbeikam. Da ihn plötzlich eine große Müdigkeit überkam, setzte er sich auf einen von ihnen, um etwas auszuruhen, während seine Frau langsam weiterging. Als er sich zur Seite wandte, gewahrte er zu seiner Verwunklerung ein Loch in der Erde mit Stufen, die wie in einen Keller hinabführten. Obgleich er den Weg ganz genau kannte, konnte er sich nicht erinnern, es je vorher gesehen zu haben. Er stieg daher vorsichtig in die Erdöffnung hinab und gelangte in ein Gewölbe, in dem ganze Reihen großer Töpfe standen, die bis oben an mit Goldstücken gefüllt waren. Sein Staunen wurde noch größer, als ein zwerghaftes Männchen, dem sieben Hündchen folgten, auf ihn zutrat und zu ihm sagte: "Pätzold, du bist ein braver Kerl, du darfst dir zwei Töpfe voll Gold mitnehmen: einen für dich und einen für die Armen. Nur mußt du sie ganz allein und ohne ein Wort dabei zu sprechen, nach Hause schaffen; und darfst du niemanden diese Stelle verraten, sonst geht es dir schlecht! Der Knecht ließ sich das nicht zweimal sagen, sondern suchte sich die beiden größten Töpfe aus und trug sie mit einiger Austrengung nach oben. Obwohl er ein großer, kräftiger Mann war, vermochte er doch nicht, beide Töpfe gleichzeitig fortzubringen; aber er wollte auch keinen von ihnen vorläifig zurücklassen, weil er befürchtete, bei seiner Rückkehr ihn nicht mehr vorzufinden. Er wartete eine Weile, und da vom Zwerg mit den sieben Hündchen nichts mehr zu merken war, rief er laut hinter seiner Frau her. Kaum aber erklang seine Stimme, so verschwanden im Nu die beiden Goldtöpfe, und auch von dem unterirdischen Gewölbe war keine Spur mehr zu entdecken. Vor Schreck setzte sich Pätzold auf einen der Steine, und so traf ihn seine Frau an, die auf sein Rufen hin umgekehrt war. Fieberfrost schüttelte seinen Körper, und nur mit Mühe brachte sie ihn nach Hause. Er vertiel in eine schwere Krankheit, während der er beständig von den Goldtöpfen und von dem Männchen mit den sieben Hündchen phantasierte. Schon am dritten Tage nach dem nächtlichen Erlebnis starb er. Bei den Kreuzsteinen ist seit kurzer Zeit eine Feldziegelei in Betrieb. Da die hundert Jahre bald um sein müssen, besteht Aussicht, durch sie den verborgenen Schatz zu heben. (Durch C. Liebich von Fr. Steiner, Kuschlau, und von andern.)

Køíž è. 1 (WR102) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
67 91 9

Literatura: Hellmich 1923

Hellmich - vor dem Dorfe im linken Seitengraben der Straße von Strehlen

8.2008 - Fotografii zaslal pan Witold Komorowski

10.6.2017 - JB
  

Køíž è. 2 (WR103) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
80 94 14
Na køíži jsou vyryty dva meèe.

Literatura: Hellmich 1923

Hellmich - daselbst

8.2008 - Fotografii zaslal pan Witold Komorowski

10.6.2017 - JB
 

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