wz
 
Bohosudov

Obec leží severovýchodnì od Teplic.
Køíže jsou umístìny uvnitø ambitu kláštera, vlevo od vchodu.

 30.8.1997                                    12.5.1999
 

Køíž è.1 (0506).
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
111 64 18
Na køíži je rytina meèe se zahnutou èepelí (polský tesák z 15. a 16. století).
Køíž byl zazdìn spoleènì s køížem è. 2 do opìrné zdi u silnice do Horní Krupky.
Roku 1992 byl pøemístìn na souèasné stanovištì.

Literatura: Dreyhausen - 423, foto 56
                Šrámek - 127, 14845
                Wilhelm - EZ 1899 - 26, EZ 1901 - 10

Wilhelm - EZ 1901 - 9. und 10. Am nördlichen Ausgange von Graupen, kurz vor der scharfen Straßenbiegung gegen Obergraupen, in der Nähe einer Stollenmündung und einer Wegtheilung, bei welcher die Stadt Graupen (am 16. Juli 1885) ein eisernes Kreuz mit Steinsockel (an Stelle einer alten verfallenen Marter) errichten ließ, links in eine Gartenmauer eingefügt. In einem dieser Kreuze - währscheinlich dem zweiten (10.) haben wir wohl jenes "steynen Crewtez" zu erblicken, das der ehemalige Bürgermeister von Graupen, Nikel Holkro, dafür, "dafs er den Nikel Beruher, des Hans Beruhers leiplichen Sohn, vom leben czu tode gebracht" hatte, laut Vertrages vom 12. August 1487 (s. S. 190 des alten Graupner Stadtbuches) "obyg der Stat bei der Marter" zu letzen sich verpflichtete und laut Bestätigung vom 7. Juni 1448 ("am Sonnabende nach Corpus jess") auch thatsächlich setzen ließ. Den vollständigen hierher gehörigen Vertrag habe ich wortgetreu in meiner Abhandlung "Zur Geschichte der alten Steinkreuze" im 2. Hefte der "Mittheilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen" 1900 sbdrucken lassen. - S. auch die Anmerkung zu meinem Aufsatze "Zur Urkundenforschung über alte Steinkreuze" im 6. Hefte der "Erzgebirgs-Zeitung" 1900, S. 139 und 140. - Als ich mir diese beiden Steine an Ort und Stelle skizzierte - es war gegen Abend (halb 6) des "herrlich-heiß" gewesenen 24. Juli - , giengen drei Touristen zwei Herren und eine Dame, aus der Richtung von Obergraupen kommend, vorüber. Die Dame fragte, auf die Kreuze deutend, ihre Begleiter, was jene wohl zu bedeuten hätten. "Das sind so Kreuzsteine, die hat man jetz nu überall," gab der eine Herr zur Antwort.
Ein alter Graupener Insasse, der später des Weges daher kam, versicherte mir indes, die Kreuze stammten "von anno dreizehne her" und hier lägen Krieger begraben. Der "Fünfzehner" auf dem ersten Kreuze, der gewiss eine Jahreszahl einzuleiten hat und aller Wahrscheinlichkeit nach in Beziehung zu dem Seite 330 und 331 des Graupner Stadtbuches aufgezeichneten Sühnvertrage aus dem Jahre 1500 (24. Januar) steht, ist eben nicht mehr deutlich zu erkennen, und Goethe behauptet irgendwo: "Man sieht nur, was man weiß." Daher sehen auch Viele die doch noch hie und da vorhandenen, jedoch stark beschädigten (verwitterten) Inschriften, Armbrust- oder Schwertzeichnungen u. s. w. überhaupt nicht - oder falsch.

Dreyhausen - 423 - Graupen: Zwei Steinkreuze am nördlichen Ortsausgang, kurz vor der Straßenbiegung gegen Obergraupen, auf der linken Straßenseite in eine Steinmauer eingefügt.
I. Schwertzeichen mit gebogener Schwertspitze.
II. Schwertzeichen. Unterer Teil abgebrochen.
Die Kreuze standen früher oberhalb des Berges und werden von der Bevölkerung als "Schwedenkreuze" gedeutet.
Daß in Graupen früher eine große Zahl von Steinkreuzen gestanden hat, beweist die Zahl der Sühnurkunden (15), von denen acht das Setzen von Steinkreuzen fordern.

Wilhelm 1901

Šrámek 1930                                        Dreyhausen                       Fotografie pochází z archivu muzea v Aši
   
30.8.1997-FS               12.5.1999-FS
 

Køíž è.2 (0766).
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
75 58 20
Na køíži je rytina meèe.
Køíž byl zazdìn spoleènì s køížem è. 1 do opìrné zdi u silnice do Horní Krupky.
Ke køíži se pravdìpodobnì vztahuje jedna z osmi smírèích smluv zapsaná v mìstské knize pod rokem 1460, 1468, 1486, 1491, 1493 nebo 1500.
Roku 1991 byl pøemístìn na souèasné stanovištì.

Literatura: Dreyhausen - 423, foto 60
                Šrámek - 126, 14845
                Wilhelm - EZ 1899 - 25, EZ 1901 - 9

Wilhelm - EZ 1901 - 9. und 10. Am nördlichen Ausgange von Graupen, kurz vor der scharfen Straßenbiegung gegen Obergraupen, in der Nähe einer Stollenmündung und einer Wegtheilung, bei welcher die Stadt Graupen (am 16. Juli 1885) ein eisernes Kreuz mit Steinsockel (an Stelle einer alten verfallenen Marter) errichten ließ, links in eine Gartenmauer eingefügt. In einem dieser Kreuze - währscheinlich dem zweiten (10.) haben wir wohl jenes "steynen Crewtez" zu erblicken, das der ehemalige Bürgermeister von Graupen, Nikel Holkro, dafür, "dafs er den Nikel Beruher, des Hans Beruhers leiplichen Sohn, vom leben czu tode gebracht" hatte, laut Vertrages vom 12. August 1487 (s. S. 190 des alten Graupner Stadtbuches) "obyg der Stat bei der Marter" zu letzen sich verpflichtete und laut Bestätigung vom 7. Juni 1448 ("am Sonnabende nach Corpus jess") auch thatsächlich setzen ließ. Den vollständigen hierher gehörigen Vertrag habe ich wortgetreu in meiner Abhandlung "Zur Geschichte der alten Steinkreuze" im 2. Hefte der "Mittheilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen" 1900 sbdrucken lassen. - S. auch die Anmerkung zu meinem Aufsatze "Zur Urkundenforschung über alte Steinkreuze" im 6. Hefte der "Erzgebirgs-Zeitung" 1900, S. 139 und 140. - Als ich mir diese beiden Steine an Ort und Stelle skizzierte - es war gegen Abend (halb 6) des "herrlich-heiß" gewesenen 24. Juli - , giengen drei Touristen zwei Herren und eine Dame, aus der Richtung von Obergraupen kommend, vorüber. Die Dame fragte, auf die Kreuze deutend, ihre Begleiter, was jene wohl zu bedeuten hätten. "Das sind so Kreuzsteine, die hat man jetz nu überall," gab der eine Herr zur Antwort.
Ein alter Graupener Insasse, der später des Weges daher kam, versicherte mir indes, die Kreuze stammten "von anno dreizehne her" und hier lägen Krieger begraben. Der "Fünfzehner" auf dem ersten Kreuze, der gewiss eine Jahreszahl einzuleiten hat und aller Wahrscheinlichkeit nach in Beziehung zu dem Seite 330 und 331 des Graupner Stadtbuches aufgezeichneten Sühnvertrage aus dem Jahre 1500 (24. Januar) steht, ist eben nicht mehr deutlich zu erkennen, und Goethe behauptet irgendwo: "Man sieht nur, was man weiß." Daher sehen auch Viele die doch noch hie und da vorhandenen, jedoch stark beschädigten (verwitterten) Inschriften, Armbrust- oder Schwertzeichnungen u. s. w. überhaupt nicht - oder falsch.

Dreyhausen - 423 - Graupen: Zwei Steinkreuze am nördlichen Ortsausgang, kurz vor der Straßenbiegung gegen Obergraupen, auf der linken Straßenseite in eine Steinmauer eingefügt.
I. Schwertzeichen mit gebogener Schwertspitze.
II. Schwertzeichen. Unterer Teil abgebrochen.
Die Kreuze standen früher oberhalb des Berges und werden von der Bevölkerung als "Schwedenkreuze" gedeutet.
Daß in Graupen früher eine große Zahl von Steinkreuzen gestanden hat, beweist die Zahl der Sühnurkunden (15), von denen acht das Setzen von Steinkreuzen fordern.

Wilhelm 1901

Šrámek 1930                                              Dreyhausen                       Fotografie pochází z archivu muzea v Aši
   
30.8.1997-FS              12.5.1999-FS
 

Køíž è.3 (0817).
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
91 70 32
Køíž byl nalezen v melioraèní strouze u silnice Unèín - Sobìchleby v sousedství mostku.

30.8.1997-FS               12.5.1999-FS
 

Zpìt