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Radkov
(Rattendorf)

Obec leží jihovýchodnì od Svitav, jihovýchodnì od Moravské Tøebové.

Kámen (1769) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
72 35 21
Na kameni je vyryt latinský køíž nápis "GOT SEIS IR GENEDIG".
Na druhé stranì je vysekán osmiøádkový nápis:
MA IHS RAI
ANNO 1700
DEN 17. JULIUS
 IST DI ABARA
BESEN MILER
TOTER VON RAT
DAF DES GESTO
TES ALHIR VE
RSCHIDEN.
Z boku jsou vysekána písmena "HHB".

Literatura: Czerny
                Ledel 1936

Ledel - Der Rattendorfer Stein, A/6, steht auf der Waldparzelle 414 des Ausgedingers Alois Seidl der Bauernwirtschaft Nr. 8 (nicht Nr. 27) und hat folgende Inschrift:
MA IHS RAI
ANNO 1700
DEN 17. JULIUS *
* IST DI ABARA *
BESEN * MILER *
TOTER * VON RAT
DAF * DES GESTO
TES * ALHIR VE
RSCHIDEN *
Die anderen Angaben Czernys bezüglich Größe und Inschrift stimmen. Der Volksmund weiß zu berichten, daß sich .... junges Mädchen beim Grasen derart unglücklich mit der Sichel schnitt,
daß sie verblutete. In der Türnauer Sterbematrik ist vom damaligen tschechischer Pfarrer Karl Leopold Scoboda der Todesfall wie folgt tschechisch verzeichnet: "Z Radkova dne 19. Juný pochowana gest. dzera Barbara Mlinarzu Radtkowskiho. Stara r. 17". Die sinngemäße Übersetzung lautet: "Aus Rattendorf wurde am 19. Juni die Tochter Barbara des Rattendorfer Müllers begraben. 17 Jahre alt." Ihr Familienname ist in der Matrik nicht enthalten, desgleichen auch nicht ihre Geburt, so daß angenommen werden muß, daß die Familie erst nach Rattendorf zugewandert ist. Der Denkstein, der dem auf so tragische Weise ums Leben gekommenen Mädchen an der Unfallstelle, die derzeit im Hochwalde liegt, errichtet wurde, rührt von keiner Meisterhand her. Die Inschrift ist sehr fehlerhaft und soll anscheinend heißen: "Anno 1700 den 17. Juni ist die Barbara, Besen Müllers Tochter aus Rattendorf, des jähen Todes allhier verschieden. [GES = gäh = jäh (?)]

2.4.2005 - JB
    

Zpìt