Obec leží severozápadnì od Sokolova.
Køíž (1395) ležel v místní èásti Lesík, která je dnes pod výsypkou.
| Výška (cm) | Šíøka (cm) | Tlouška (cm) |
| 138 | 60 | 19 |
Litertura: Dreyhausen - 151
Steidl
Wilhelm - EZ 1899 - 36, MITTH 1901 - 18
Wilhelm - EZ 1899 - 36. Ein einfaches Steinkreuz, 138 cm lang,
60 cm breit und 19 cm dick, liegt am Waldesrande auf einer dem landwirte
Josef Mörll in Waldl, Gemeinde Thein (Bez. Falkenau a. E.) gehörigen Parcelle,
an der augenscheinlich ehemals ein vielbenützer Fahrweg vorbeiführte. An
dieser Stelle soll ebenfalls beim Zusammentreffen von Gellerersängern aus
Roßmeißl und Neugrün Einer erschlagen worden sein.
Wilhelm - MITTH 1901 - 18. Südlich von Waldl (5 Km. nördlich).
Tradition: Hier wurden Gellersänger (Neujahrsanger) erschlagen.
Dreyhausen - 151 - Thein: Auf einer zu Wald gehörigen Parzelle.
"Hier soll beim Zusammentreffen von Gellerersänger aus Roßmeisl und
Neusattl einer erschlagen worden sein."
Siehe: Wilhelm, Erzgebirgszeitung 1899, S. 249.
Steidl - Zu 151: Thein (bei Falkenau). Hier in Waldl sollen
früher mindestens 3 Kreuze gestanden sein. Der Vater des jetzigen Besitzers
Oswald Leupold hat 1912 oder 1913 den Standort ausgegraben und fand dabei
in 130 Zentimeter Tiefe 2 morsche Totenschädel und viele stark vermorschte
Knochen, offenbar von berittenen Soldaten, da bei den Hüft- bzw. Beckenknochen
ein ganz verrosteter Säbel und Sporen gefunden wurden, ferner mehrere
kleine Pferdehufeisen, ein verzierter Ring mit Beschlag aus Messing zum
Tragen des Gäbels sowie eine Münze aus 17??. Das schriftliche Ergebnis
der Ausgrabung hat der Bauer in einer Flasche wieder mit beigesetzt. Der
Sohn habe später die Flasche gesucht und nicht mehr gefunden. Die Sachen
sollen verloren gegangen sein. Also auch hier kein Schwedenkreuz. Beim
Roden des "Waldl" haben die Besitzer nur eine große Feuerstelle gefunden,
wiewohl sie gut aufgepaßt hätten. Es könnte also ein Franzosenkreuz, aber
kein Schwedenkreuz sein.
Wilhelm 1901