wz
 
Loket
(Elbogen)

Obec leží východně od Sokolova.

26.9.2010 - JB
 
4.12.2008 - JB
  
26.9.2008 - JB
 
Šrámek 1926

Kříž č.1 (0136) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
120 81 17
Kříž stával v Rooseveltově ulici u katovny, později byl ve věži loketské radnice.
Nalezen byl v tarasní zdi bývalého kostela sv. Jana.

Literatura: Dreyhausen - 129, foto 27
                Renner - 16
                Steidl
                Šrámek - 49, 13400
                Wilhelm - EZ 1899 - 42, UE 1899 - 13, MITTH 1901 - 22

Wilhelm UE 1899 - 13. Wird derzeit in dem allmählich zu einem Museum sich ausgestaltenden Turmzimmer des Elbogener Rathauses aufbewahrt, stand früher vor dem Scharfrichterhäuschen und soll das Scharfrichterabzeichen gewesen sein.
Wilhelm MITTH 1901 - 22. Elbogen. Wird derzeit im Rathause aufbewahrt, lag früher an der Ecke des "Henkerhäuschens" in der "Hans Heiling-Straße" und wird als Zeichen der ehemaligen Gerichtsbarkeit angesehen. Die Form desselben steht wohl einzig da unter den bisher bekannt gewordenen alten Steinkreuzen und Kreuzsteinen.
Šrámek - 49. Kříže asi ze 14. stol. v Lokti, kdysi v Hans Heilingstrasse nyní Roosevelt. ul. před bývalým katovským domkem, stojící nyní v muzeu.
Steidl 1941 - Im Elbogener Burghof steht neben dem schönen Radkreuz ...
Dreyhausen - 129 - Elbogen: Radkreuz gotischer Form im Elbogener Burghof. Das Kreuz steht in einem Steinreif. Es stammt aus der 1926 abgetragenen Stützmauer des alten Friedhofes.

Wilhelm UE 1899   Wilhelm 1901             Šrámek 1926              Dreyhausen
   
26.9.2010 - JB

Kříž č.2 (0137) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
119 60 17

Literatura: Dreyhausen - 131
                Steidl
                Wilhelm - EZ 1899 - 3, ZFÖVK 1899 - 3

Wilhelm ZFÖVK 1899 - 3. Etwas abseits von einem Fahrwege, der links von der ärarischen (Kaiser-) Strasse zwischen Elbogen und Altsattl-Falkenau auf die zu Elbogen gehörige Flur "Stadtfelder" abzweigt, auf einer Hutweide im nördlichen Abhange, unter Birkenge-strüpp.
Höhe 1,05, Breite 0,70, Armlänge 0,25, Armhöhe 0,25, Kopfhöhe 0,25, Obere Kopfbreite 0,40, Fussbreite 0,40, Dicke 0,22
Grobkörniger Granit. N.
Tradition: 1. Schwedenkreuz. 2. Hier soll ein Neujahrssänger getödtet worden sein. - S. auch 14 und 25. - Wegen des Brauches und Glaubens der Neujahrssänger vergleiche die Bemerkung in der Einleitung.
 Anmerkung: Wird auch Weitlof-Kreuz genannt, weil es auf einem Grundstücke steht, dessen Besitzer (dermalen Besitzerin) Weitlof heisst.
Dreyhausen - 131 - Elbogen: Zwei Steinkreuze vor Elbogen am Altsattler Steig. Nach der ikonographischen Eigentümlichkeit der Steinkreuze - der Gemmenkopf in der Kreuzmitte gleicht dem Kreisbild, das die Supraporta im Eingang der Schloßkapelle zu Eger füllt - kommt den Steinkreuzen ein hohes Alter zu, das wahrscheinlich in die Zeit des 12. oder gar 11. Jahrhunderts zurückführen kann.
Siehe: Dr. Gnirs, Der politische Bezirk Elbogen. In: Topographie der historischen und Kunstdenkmale in Böhmen von der Urzeit bis zur Mitte des XIX. Jahrhunderts. 43. Band. Prag 1927, Gesellschaft der Wissenschaften und Künste für die Tschechoslowakische Republik. S. 132.
"Hier soll ein Herr von Plankesnstein von seinem Diener erschossen worden sein."
Siehe: Schmitt, a. a. O. S. 70.
"Hier soll ein blutiger Streit zwischen Gellerersängern stattgefunden haben." (Persönliche Mitteilung Wilhelms.)

Wilhelm ZFÖVK 1899

4.12.2008 - JB
   

Kříž č.3 (0138) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
104 102 20
Na kříži je nečitelná rytina meče nebo kříže.

Literatura: Dreyhausen - 130, foto 28
                Steidl
                Šrámek - 48, 13388
                Wilhelm - EZ 1899 - 1, ZFÖVK 1899 - 1

Wilhelm ZFÖVK 1899 - 1. Am sogenannten Goldberge bei Elbogen, rechts von der Bezirkstrasse (zunächst gegen Neusattl) nach Chodau, auf dem diese Strasse abkürzenden Fusssteige (früher Fahrweg), 300 m hinter dem neuen Friedhofe.
(In dem Mittenachse über der Erde) hoch 0,87, Breite 0,83, Armlänge 0,30, Armhöhe 0,40, Kopfhöhe 0,30, Kopfbreite 0,43, Fussbreite 0,42, Dicke 0,26
Grobkörniger Granit., O.
Tradition: 1. Schwedenkreuz. 2. Hier haben zwei Brüder einander erschlagen (auch: zwei Studenten duellirt).
Anmerkung: S. unter 2.
Šrámek - 48. Vpravo silnice z Lokte do N. Sedla as 5´ od loketského hřbitova v místech, kde odbočuje polní cesta zkracující roh křižovatky ku Grünlasu Loučky, stojí 3 kříže.
Dreuhausen - 130 - Elbogen: Drei Steinkreuze am Goldberg.
II.: Schwertzeichnung. Im Kreuzkopf zwei Gruben.
III.: Lanze oder verkehrte Schwertzeichnung. (Im Bilde nicht sichtbar.)
"Hier sollen im Schwedenkriege zur Strafe gezeigter Widerspenstigkeit nach der Einnahme der Stadt die vier Bürgermeister auf vier Anhöhen um Elbogen hingerichtet und zum Andenken für die Nachwelt jede Richtstätte mit Steinkreuzen versehen worden sein." (Bezieht sich auch auf laufende Nummer 131.)
Nach anderer Mitteilung handelt es sich um Sühnezeichen für vollbrachten Mord.
Siehe: Schmitt, Sagen, Märchen und Erzählungen aus Elbogen bei Karlsbad und dessen Umgebung. Elbogen 1864. Im Selbstverlag des Ignaz Meinl. S. 70.
"Zwei Bürgemeister von Elbogen duellierten sich hier." "Zwei Offiziere duellierten sich." "Schwedenkreuze." (Persönliche Mitteilung Wilhelms.)

Wilhelm ZFÖVK 1899             Dreyhausen
 
26.9.2008 - JB
  

Kříž č.4 (0757) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
104 97 15
Na odvrácené straně je rytina kříže.

Literatura: Dreyhausen - 130, foto 28
                Šrámek - 48, 13388
                Wilhelm - EZ 1899 - 2, ZFÖVK 1899 - 2

Wilhelm ZFÖVK 1899 - 2. In unmittelbar Nähe von 1, von diesem 1 m in nördlicher Richtung entfernt.
Höhe 1,05, Breite 0,98, Armlänge 0,35, Armhöhe 0,30, Kopfhöhe 0,26, Kopfbreite 0,30, Fussbreite 0,30, Dicke 0,26
Grobkörniger Granit., O.
Tradition: Wie oben.
Anmerkung: Der (Elbogener) Volksmund nennt die Kreuze 1 und 2 Neusattler Kreuze, weil beide (von Elbogen aus) am Wege nach Neusattl stehen. - Nachträglich fand ich in der unmittelbaren Nähe der beiden Kreuze 1 und 2 noch ein drittes, das in der Erde lag. Auf diesem ist eine Lanze (her-) ausgemeisselt.
Šrámek - 48. Vpravo silnice z Lokte do N. Sedla as 5´ od loketského hřbitova v místech, kde odbočuje polní cesta zkracující roh křižovatky ku Grünlasu Loučky, stojí 3 kříže.
Dreuhausen - 130 - Elbogen: Drei Steinkreuze am Goldberg.
II.: Schwertzeichnung. Im Kreuzkopf zwei Gruben.
III.: Lanze oder verkehrte Schwertzeichnung. (Im Bilde nicht sichtbar.)
"Hier sollen im Schwedenkriege zur Strafe gezeigter Widerspenstigkeit nach der Einnahme der Stadt die vier Bürgermeister auf vier Anhöhen um Elbogen hingerichtet und zum Andenken für die Nachwelt jede Richtstätte mit Steinkreuzen versehen worden sein." (Bezieht sich auch auf laufende Nummer 131.)
Nach anderer Mitteilung handelt es sich um Sühnezeichen für vollbrachten Mord.
Siehe: Schmitt, Sagen, Märchen und Erzählungen aus Elbogen bei Karlsbad und dessen Umgebung. Elbogen 1864. Im Selbstverlag des Ignaz Meinl. S. 70.
"Zwei Bürgemeister von Elbogen duellierten sich hier." "Zwei Offiziere duellierten sich." "Schwedenkreuze." (Persönliche Mitteilung Wilhelms.)

Wilhelm ZFÖVK 1899             Dreyhausen
 
26.9.2008 - JB
  

Kříž č.5 (0758) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
86 64 21
Na kříži je vysekáno kopí.

Literatura: Dreyhausen - 130
                Steidl
                Šrámek - 48, 13388
                Wilhelm - UE 1899 - 17, ZFÖVK 1899 - 2 poznámka

Wilhelm UE 1899 - 16 und 17 stehen bei Elbogen. Das Erstere, gegen Altsattl mit schwimmhautartigen Ausätzen (Stützen), zeigt- eine besonders reiche ornamentale Ausstattung, das Letztere die in Böhmen nicht häufig gesehene Ausmeißelung einer Lanze, die auf mährischen Steinen öfter wiederkehrt. Näheres darüber habe ich in der "Erzgebirgs-Zeitung", XX., 8., berichtet.
Wilhelm ZFÖVK 1899 - 2. ...Nachträglich fand ich in der unmittelbaren Nähe der beiden Kreuze 1 und 2 noch ein drittes, das in der Erde lag. Auf diesem ist eine Lanze (her-) ausgemeisselt.
Šrámek - 48. Vpravo silnice z Lokte do N. Sedla as 5´ od loketského hřbitova v místech, kde odbočuje polní cesta zkracující roh křižovatky ku Grünlasu Loučky, stojí 3 kříže.
Dreuhausen - 130 - Elbogen: Drei Steinkreuze am Goldberg.
II.: Schwertzeichnung. Im Kreuzkopf zwei Gruben.
III.: Lanze oder verkehrte Schwertzeichnung. (Im Bilde nicht sichtbar.)
"Hier sollen im Schwedenkriege zur Strafe gezeigter Widerspenstigkeit nach der Einnahme der Stadt die vier Bürgermeister auf vier Anhöhen um Elbogen hingerichtet und zum Andenken für die Nachwelt jede Richtstätte mit Steinkreuzen versehen worden sein." (Bezieht sich auch auf laufende Nummer 131.)
Nach anderer Mitteilung handelt es sich um Sühnezeichen für vollbrachten Mord.
Siehe: Schmitt, Sagen, Märchen und Erzählungen aus Elbogen bei Karlsbad und dessen Umgebung. Elbogen 1864. Im Selbstverlag des Ignaz Meinl. S. 70.
"Zwei Bürgemeister von Elbogen duellierten sich hier." "Zwei Offiziere duellierten sich." "Schwedenkreuze." (Persönliche Mitteilung Wilhelms.)

Wilhelm - UE 1899

3.7.1999 - FS

26.9.2008 - JB
  

Kříž č.6 (0759) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
134 78 25
Na hlavě a ramenech jsou rytiny křížů s gemou. Na noze jsou vyryty dva kruhy s paprsky.

Literatura: Dreyhausen - 131
                Steidl
                Šrámek - 43, 13406
                Wilhelm - EZ 1899 - 4, UE 1899 - 16, ZFÖVK 1899 - 4

Wilhelm UE 1899 - 16 und 17 stehen bei Elbogen. Das Erstere, gegen Altsattl mit schwimmhautartigen Ausätzen (Stützen), zeigt- eine besonders reiche ornamentale Ausstattung, das Letztere die in Böhmen nicht häufig gesehene Ausmeißelung einer Lanze, die auf mährischen Steinen öfter wiederkehrt. Näheres darüber habe ich in der "Erzgebirgs-Zeitung", XX., 8., berichtet.
Wilhelm ZFÖVK 1899 - 4. An dem von 3 weiterführenden (hier zur Aerarialstrasse parallelen) Wege gegen Altsattl, 200 m von 3 entfernt. (Flur: "Stadtfelder".)
Höhe 1,15, Breite 0,68, Armlänge 0,25, Armhöhe am äusseren Rande 0,25, Kopfhöhe 0,35, Obere Kopfbreite 0,40, Fussbreite 0,35, Dicke 0,23
Grobkörniger Granit., N.
Tradition: Bei einer Belagerung Elbogens soll an dieser Stelle ein höherer Officier gefallen und begraben worden sein. Man spricht auch von einem Schatze, der hier begraben liegen soll.
Anmerkung: Die Kreuze 4 und 5 befindet sich seit Menschengedenken an dieser Stelle. Das zwischen beiden stehende eiserne Kreuz (auf steinernem Sockel) ist offenkundig neueren Datums. Auf einem Balken einer nahe bei den beiden Kreuzen stehenden Scheuer ist die Jahreszahl 1627 eingegraben. Da diese beiden Steinkreuze (mit dem erwähnten eisernen Kreuze) auf einem Grundstücke stehen, dessen Besitzerin Matschak heisst, so werden die Kreuze auch Matschak-Kreuze genannt.
Šrámek - 43. Mezi St. Sedlem a Loktem vých. As 5´ od St. Sedla vpravo u cesty zkracující oblouk silnice k Lokti (jižně asi 100 m od silnice) u božích muk (kříže) v místech zv. „Stadtfelder“ (Městská pole) 2 kříže.
Dreyhausen - 131 - Elbogen: Zwei Steinkreuze vor Elbogen am Altsattler Steig. Nach der ikonographischen Eigentümlichkeit der Steinkreuze - der Gemmenkopf in der Kreuzmitte gleicht dem Kreisbild, das die Supraporta im Eingang der Schloßkapelle zu Eger füllt - kommt den Steinkreuzen ein hohes Alter zu, das wahrscheinlich in die Zeit des 12. oder gar 11. Jahrhunderts zurückführen kann.
Siehe: Dr. Gnirs, Der politische Bezirk Elbogen. In: Topographie der historischen und Kunstdenkmale in Böhmen von der Urzeit bis zur Mitte des XIX. Jahrhunderts. 43. Band. Prag 1927, Gesellschaft der Wissenschaften und Künste für die Tschechoslowakische Republik. S. 132.
"Hier soll ein Herr von Plankesnstein von seinem Diener erschossen worden sein."
Siehe: Schmitt, a. a. O. S. 70.
"Hier soll ein blutiger Streit zwischen Gellerersängern stattgefunden haben." (Persönliche Mitteilung Wilhelms.)

Wilhelm UE 1899                   ZFÖVK 1899                 Šrámek 1926
  
4.12.2008 - JB
   

Kříž č.7 (0760) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
129 63 33
Na kříži jsou tři rytiny tlapatých křížů.

Literatura: Dreyhausen - 132
                Steidl
                Šrámek - 43, 13406
                Wilhelm - EZ 1899 - 5, ZFÖVK 1899 - 5

Wilhelm ZFÖVK 1899 - 5. An dem bei 4. genannten Wege 2,20 m von 4 in westlicher Richtung entfernt.
Höhe 1,25, Breite 0,65, Armlänge 0,25, Armhöhe am Rande 0,25, Kopfhöhe 0,35, Obere Kopfbreite 0,25, Fussbreite 0,30, Dicke 0,22
Grobkörniger Granit., N.
Šrámek - 43. Mezi St. Sedlem a Loktem vých. As 5´ od St. Sedla vpravo u cesty zkracující oblouk silnice k Lokti (jižně asi 100 m od silnice) u božích muk (kříže) v místech zv. „Stadtfelder“ (Městská pole) 2 kříže.
Dreyhausen - 132 - Elbogen: Westlich dieser Kreuzgruppe steht am Rande des geteilten Hohlweges ein drittes Steinkreuz.
Siehe: Gnirs, a. o. O. S. 133.

Wilhelm ZFÖVK 1899       Šrámek 1926
 
4.12.2008 - JB
   

Kříž č.8 (0761) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
92 40 24
Do roku 1934 stál nad Cínovým příkopem, odkud byl prof. Zimmermannem převezen na hrad.
Podle starší literatury připomíná vraždu dokonanou v roce 1639.

Literatura: Steidl
                Šrámek - 47
                Wilhelm - EZ 1899 - 3 pozn.

Šrámek - 47. Východně as 1 km od Schmalenhofu Jalový Dvůr na rozcestí k Ovčínu (Schäferei) na kraji lesa u božích muk (dřevěný trámec) několik kroků od těchto. Kříž, jehož horní a jedno postranní rameno jest uražené, leží a je těžko rozeznat, neboť leží ramenem zbývajícím v zemi a trávě.
Steidl 1941 - .. ein halbes Granitkreuz, das Wilhelm aus dem sogen. "Zinngraben" hier aufstellen ließ.

Šrámek 1926
 
26.9.2010 - JB

Kámen č. 9 ( ) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
_ _ _
Na kameni je reliéf kříže.
Kámen byl nalezen při opravných stavebních pracích pod hradem.
Na současném místě je od podzimu 2014.

2015 - Fotografie zaslal pan Pavel Kvíz
 



Mezi roky 2009 a 2012 stál na hradním nádvoří i křížový kámen Chranišov (0128).
Od roku 2012 je v Novém Sedle.

26.9.2010 - JB
 

Zpět