Obec ležela severnì od Sokolova, zanikla pøi rozšiøování povrchového dolu.
Køíž è. 1 (1098) stál spolu s køížem è. 2 mezi Dolní Rozmyšlí a Dolními Nivami, vlevo u silnice proti cestì odboèující vpravo k Horní Rozmyšli.
| Výška (cm) | Šíøka (cm) | Tlouška (cm) |
| 134 | 66 | 22 |
Literatura: Dreyhausen - 134
Steidl
Šrámek - 57, 13394
Wilhelm - EZ 1899 - 32, UE 1899 - 11
Wilhelm - EZ 1899 - 32.-34. Von dem löblichen "Erzgebirgs-Verein
Heinrichsgrün" wurde mir Mittheilung über drei zwischen Deutschbundesort
und der Finkenmühle befindliche Steine gemacht, die ich schon auf Grund
der mir eingefandeten Skizzen und noch mehr auf Grund der später vorgenommenen
Besichtigung als alte, zu der von mir gesuchten Kategorie von Kreuzen gehörig
bezeichnen konnte. Der eine Stein ist 102 cm hoch, 55 cm breit und 28 cm
dick und ähnelt in der Hauptform ebenfalls am meisten unserem Steine 3,
hat auch die beim vorigen Kreuze erwähnten (schwimmhautartigen) Stützen,
dazu dann auf der Vorderseite aber noch eine Einmeißelung, die man vielleicht
als Armbrust deuten darf.
Ein offenbar viel später im Kopfe desselben angebracht gewesenes gusseisernes
Kreuz ist bereits wiederausgebrochen und lehnt jetzt an dem Steine.
In der unmittelbaren Nähe dieses Steinkreuzses ruht ein Kreuzstein,
75 cm hoch, 70 cm breit und 25 cm dick, mit stark erhaben ausgemeißelter
Kreuzesform. Das Material bei diesem ist Sandstein, beim vorigen Conglomerat.
(Eine Abbildung dieser beiden Steine bingt "Unser Egerland" in seiner diesjährigen
October-Nummer.)
Links von diesen beiden Steinen liegt ein dritter, an welchem
man noch deutlich die bekannten, öfter wiederkehrenden Buchstaben I H S
und zwei erhaben ausgemeißelte Pfeilspitzen (Nagelköpfe?) erkennt. An dieser
Stelle Püllmesschneider (Feldfrüchtedieb, Verbexer) begraben liegen, nach
anderen ein Gellerersänger 1) erschlagen und begraben worden sein.
Wilhelm - UE 1899 - 11 und 12. Links an der Straße von Deutschbundesort
nach Heinrichsgrün (im Erzgebirge), knapp nebeneinander. Der erste dieser
Steine zeigt jene Eigentümlichkeit, die Herr J. Köhler bei seinem Ensenbrucker
Kreuze unter Nummer 9 (s. unsere Figur 15) in recht bezeichnender Weise
"schwimmhautartige" Ausarbeitung zwischen den Kreuzesarmen nennt. Wir finden
diese noch bei mehreren Kreuzen in der Karlsbader und Elbogener Gegend
(siehe u. a. Figur 16), und zwar manchmal nur an der unteren (Figur 14),
oder auch nur an der oberen Seite (18 und 19). Neben der symbolischen Bedeutung
(Strahlenkreuz Christi) können diese Zwischensätze (Stützen) auch architektonischen,
beziehungsweise Zweckmäßigkeitsgründen (um die Kreuze haltbarer zu machen)
ihr Dasein, beziehungsweise ihre Entstehung verdanken. Die Ueberreste der
Einmeißelung auf diesem Steine (11) dürften wohl als Armbrust zu deuten
sein.
Hier ist auch der Ort, ein Wort über den von mir und anderen
gemachten Unterschied zwischen den Bemerkungen Kreuzstein und Steinkreuz
einzuschalten. Das Steinkreuz ist, wie schon der Name besagt, ein Kreuz
aus Stein, und zwar ganz aus diesem ausgehauten, während ein Kreuzstein
ein Stein ist, auf welchem ein Kreuz in irgend einer Form, ob erhaben,
vertieft oder nur in Kontur, ersichtlich gemacht erscheint. Gemeiniglich
werden aber, wie bekannt, auch die Steinkreuze Kreuzsteine genannt. Von
unsern Steinen wären also die Nummern 5, 6, 7, 10, 12 und 13 zu den Kreuzsteinen,
die übrigen in die Klasse der Steinkreuze zu stellen.
Šrámek - 57 - Mezi Deutschbundesortem a Dolním Neugrünem sever.
Falknova vlevo u silnice proti cestì odboèující vpravo k Rossmeislu 2 køíže.
Dreyhausen - 134 - Deutschbundesort: Steinkreuz und Kreuzstein
außerhalb des Ortes an der Straße nächst der Abzweigung des Weges nach
Roßmeisl.
An dem daneben liegenden Kreuzstein ist als Relief ein Standkreuz herausgearbeitet.
Kreuzstein.
"Hier wurde eine Frau ermordet, die mit Steuergeldern nach Elbogen
gehen wollte."
Siehe: Wilhelm, Erzgebirgszeitung, 20. Jahrgang, 1899, S. 249.
Siehe: Gnirs, a. a. O. S. 39.
Steidl - Beim Standort Deutschbundesort 134 fehlt das
2. Steinkreuz, das Grab des Pülmes- oder Bilmitzschnitters, das noch vergraben
neben dem von mir ausgegraben 2. Kreuz und einem großen Kreuzstein liegt.
Es wäre höchste Zeit, daß man diese für die Forschung so wichtigen Steine
wieder aufstellen würde.
Wilhelm 1899 Šrámek
1928
Kámen è. 2 (1099) stál spolu s køížem è. 1 mezi Dolní Rozmyšlí a Dolními Nivami, vlevo u silnice proti cestì odboèující vpravo k Horní Rozmyšli.
| Výška (cm) | Šíøka (cm) | Tlouška (cm) |
| 138 | 65 | _ |
Literatura: Dreyhausen - 134
Steidl
Šrámek - 57, 13394
Wilhelm - EZ 1899 - 33, UE 1899 - 12, MITTH 1901 - 20
Šrámek - 57 - Mezi Deutschbundesortem a Dolním Neugrünem sever.
Falknova vlevo u silnice proti cestì odboèující vpravo k Rossmeislu 2 køíže.
Steidl - Beim Standort Deutschbundesort 134 fehlt das
2. Steinkreuz, das Grab des Pülmes- oder Bilmitzschnitters, das noch vergraben
neben dem von mir ausgegraben 2. Kreuz und einem großen Kreuzstein liegt.
Es wäre höchste Zeit, daß man diese für die Forschung so wichtigen Steine
wieder aufstellen würde.
Wilhelm 1899
Wilhelm 1901
Šrámek 1928
| Výška (cm) | Šíøka (cm) | Tlouška (cm) |
| _ | _ | _ |
Literatura: Steidl
Wilhelm - EZ 1899 - 35, UE 1899 - 12a
Wilhelm - UE 1899 - 12a. Links von diesen beiden Steinen ruht,
schon stark in die Erde versunken, ein dritter, der noch deutlich die Buchstaben
IHS mit der bekannten unterlegten Bedeutung und zwei erhaben ausgemeißelten
Pfeilspitzen (Nagelköpfen?) erkennen läßt. - An dieser Stelle soll ein
Püllmesschneider (Feldfrüchtedieb oder Verhexer) begraben liegen, nach
anderen ein Sellerersänger erschlagen und begraben worden sein. (Ueber
dieses Sagenmotiv, welches bezüglich der um Elbogen befindlichen Steinkreuze
das herrschende ist, siehe "Unser Egerland" III, S. 40. - Der Verfasser
wird in der Lage sein, in diesen Blättern einmal über ein Original-(Ansinge-)
Sellererlied, das er in den verflossenen Ferien aufgegriffen hat, zu berichten.)
Steidl - Beim Standort Deutschbundesort 134 fehlt das
2. Steinkreuz, das Grab des Pülmes- oder Bilmitzschnitters, das noch vergraben
neben dem von mir ausgegraben 2. Kreuz und einem großen Kreuzstein liegt.
Es wäre höchste Zeit, daß man diese für die Forschung so wichtigen Steine
wieder aufstellen würde.
Kámen è. 4 (_) stál na louce východnì od obce.
| Výška (cm) | Šíøka (cm) | Tlouška (cm) |
| _ | _ | _ |
Literatura: Wilhelm - EZ 1899 - 34, UE 1899 - 12b
Steidl
Wilhelm - EZ 1899 - 35. In der Nähe dieser drei Steine fand ich
auf einer Wiese, des Karl Zinner in Deutsch-Bundesort (Nr. 12) einen Kreuzstein
(Platte mit ausgemeißeltem Kreuze ähnlich dem unter 33 beschriebenen Steine)
auf dem sich auch der gekreuzigte Heiland befunden haben dürfte, dessen
ehemaliges Vorhandensein heute jedoch nur noch spärliche Überreste vermulhen
lassen. Hier soll, als die Gegend noch ganz mit Wald bedeckt war, eine
Frau ermordet worden sein, die mit Steuergeldern (nach anderen mit Viergeld)
nach Elbogen gehen wollte.
Steidl - Ferner fehlt hier der Kreuzstein (vielleicht zu
dem obgenannten gehörig) östlich von Deutschbundesort, mitten in einer
Wiese, den ich wegen seiner auf dem Kopf befindlichen Zeichen für einen
Grenzstein halte, ich besitze davon 2 Aufnahmen. Möglich, daß der Kreuzstein
in Granesau zu den beiden gehört, es sind weit und breit die einzigen Kreuzsteine.