wz

Jesenice
(Jechnitz)

Obec leží západně od Rakovníka.

Kámen č. 1 (0315) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
71 76 22
Na jedné straně kamene je reliéf berličkového kříže, na druhé je reliéf řeckého kříže.

Literatura: Dreyhausen - 358
                Renner - 11
                Šrámek - 184, 39064
                Wilhelm - EZ 1901 - 28
                Wilhelm - Alte Wegkreuze im Podersam-Luditzer Bezirke, Podersam-Luditzer Nachrichten, 8.11.1901 - 1

Wilhelm - EZ 1901 - 28 - 27. und 28. bei Jechnitz. Der erste Stein nahe bei den zwei Teichen, rechts vom Wege gegen Gossawoda, der zweite gegen Scheles bei der Brettsäge, an einem alten Hohlwege. Die Rückseite dieses Steines trägt ebenfalls eine Ausmeißelung, und zwar ähnlich derjenigen auf dem Steine 27. "Hier soll eine große Schacht stattgefunden haben."
Wilhelm - PLN 1901 - 1. Kreuzstein. Am südlichen Ausgange von Jechnitz, zwischen der Stadt und der herrschaftlichen Brettsäge, schon jenseits der Eisenbahn, links von der Straße, am Rande des zur Zeit mit Gras bewachsenen alten Hohlweges, der vor der Erbauung der Straße als Verkehrsweg in der Richtung gegen Schaar-Hochlibin diente. Der Stein, stark nach vorn geneigt, ragt dermalen 90 Centimeter über den Erdboden heraus und enthält sowohl auf der Vorder- wie auf der Rückseite die Kreuzesform in kreisrundem Felde erhaben ausgemeißelt. Hier ist angeblich ein Frauenzimmer von einem Stiere erstoßen worden.
Šrámek - 184. V Jesenicích, když se jde od nádraží k pile, před mostem kamenným, vedoucím přes Mlýnský potok – (kříž stojí po levé straně pod silnicí).
Dreyhausen - 358. Jechnitz: Am Weg nach Scheles, bei der Brettsäge, an einem alten Hohlweg.
"Hier soll eine große Schlacht stattgefunden haben."
Siehe: Wilhelm, Erzgebirgszeitung, 1901, S. 57.

Wilhelm 1901                      Šrámek 1945
  
10.8.2003 - JB
  

Kříže č. 2 a 3.
10.8.2003 - JB
  
Šrámek 1945

Kříž č. 2 (0317) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
93 41 23

Literatura: Dreyhausen - 357
                Renner - 3
                Šrámek - 189, 39075
                Wilhelm - EZ 1906 - 22
                Wilhelm - Alte Wegkreuze im Podersam-Luditzer Bezirke, Podersam-Luditzer Nachrichten, 8.11.1901 - 3

Wilhelm - PLN 1901 - 3. - 3. und 4. Eine ganze Geschichte erzählen uns die zwei am östlichen unteren Ende des unteren Fikatschen-Teiches im Walde, rechts von der nach Gossawoda führenden Straße unmittelbar neben einander stehenden Steinkreuze. Auf beiden ist noch je eine ursprünglich eingemeißelte Schwert- oder Dolchform zu erkennem, wiewohl die Steine von Wind und Wetter und wohl auch noch von anderen zufälligen und nicht zufälligen sonstigen zerstörenden Elementen schon hart mitgenommen erscheinen; dem links stehenden fehlt der rechte Arm, dem rechts stehenden die linke Kopfhälfte - für den Volksmund Grund genug, diese (zufällig oder absichtlich verursachten) Gebrechen dahin zu deuten, daß sich hier zwei Schafknechte - ein katolischer und ein lutherischer - gegenseitig erschlagen haben. Zum Andenken an diese - ein Stückchen Religionskrieg erzählende Geschichte - wären die beiden Kreuze errichtet worden.
Wilhelm - EZ 1906 - 22.- 22. und 23., östlich von Jechnitz, im Walde gegen Gossawoda, unmittelbar nebeneinander stehend. Dem links stehenden fehlt heute der rechte Arm, dem rechts stehenden die linke Kopfhälfte. Die Sage berichtet hier über ein Stück Religionsgeschichte. Zur Zeit der Reformation wären zwei Knechte aneinander geraten - ein katolischer und ein evangelischer - die hälten sich gegenseitig erschlagen. (Über zwei andere, hier in der Nähe befindliche Kreuzsteine berichtete ich bereits in der "Erzgebirgs-Zeitung" 1901, S. 57).
Šrámek - 189. Přes 1 km západně od Kosobod a asi 2 km vých. od Jesenice na jihovýchod od Dolního rybníka Fikaschen ve špičce lesní (les zde vybíhá různými členitými tvary do louky) která vzdálena asi 600 m od novostavby stojící na jihovýchodní straně Dol. rybníka – je z poloviny do louky vybíhající porostlá více méně březovým a dubovým porostem, za nímž pak je v druhé polovině vysoký les. Asi 30 až 40 m od špičky lesa a asi 10 m od vysokého lesa v hustém tam porostu stojí oba kříže asi ve vzdálenosti 3 kroků od sebe.
Dreyhausen - 357. Jechnitz: Zwei Steinkreuze östlich von Jechnitz, im Walde gegen Gossawoda, nebeneinander stehen.
I.: Rechter Arm fehlt.
II.: Kreuzkopf beschädigt.
"Zur Zeit der Reformation sollen zwei Knechte aneinandergeraten sein, ein katolischer und ein evangelischer, die sich hier gegenseitig umbrachten."
Siehe: Wilhelm, Erzgebirgszeitung, 27. Jahrgang, Sonderabdruck, S. 17.

Wilhelm 1906            Šrámek 1945
 
10.8.2003 - JB
  

Kříž č. 3 (0772) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
82 59 20
Na kříži je rytina kříže.
Dříve kříž stál u zrušené cesty od Kosobodů k Račímu hradu.

Literatura: Dreyhausen - 357
                Renner - 4
                Šrámek - 189, 39075
                Wilhelm - EZ 1906 - 23
                Wilhelm - Alte Wegkreuze im Podersam-Luditzer Bezirke, Podersam-Luditzer Nachrichten, 8.11.1901 - 4

Wilhelm - PLN 1901 - 4. - 3. und 4. Eine ganze Geschichte erzählen uns die zwei am östlichen unteren Ende des unteren Fikatschen-Teiches im Walde, rechts von der nach Gossawoda führenden Straße unmittelbar neben einander stehenden Steinkreuze. Auf beiden ist noch je eine ursprünglich eingemeißelte Schwert- oder Dolchform zu erkennem, wiewohl die Steine von Wind und Wetter und wohl auch noch von anderen zufälligen und nicht zufälligen sonstigen zerstörenden Elementen schon hart mitgenommen erscheinen; dem links stehenden fehlt der rechte Arm, dem rechts stehenden die linke Kopfhälfte - für den Volksmund Grund genug, diese (zufällig oder absichtlich verursachten) Gebrechen dahin zu deuten, daß sich hier zwei Schafknechte - ein katolischer und ein lutherischer - gegenseitig erschlagen haben. Zum Andenken an diese - ein Stückchen Religionskrieg erzählende Geschichte - wären die beiden Kreuze errichtet worden.
Wilhelm - EZ 1906 - 23. - 22. und 23., östlich von Jechnitz, im Walde gegen Gossawoda, unmittelbar nebeneinander stehend. Dem links stehenden fehlt heute der rechte Arm, dem rechts stehenden die linke Kopfhälfte. Die Sage berichtet hier über ein Stück Religionsgeschichte. Zur Zeit der Reformation wären zwei Knechte aneinander geraten - ein katolischer und ein evangelischer - die hälten sich gegenseitig erschlagen. (Über zwei andere, hier in der Nähe befindliche Kreuzsteine berichtete ich bereits in der "Erzgebirgs-Zeitung" 1901, S. 57).
Šrámek - 189. Přes 1 km západně od Kosobod a asi 2 km vých. od Jesenice na jihovýchod od Dolního rybníka Fikaschen ve špičce lesní (les zde vybíhá různými členitými tvary do louky) která vzdálena asi 600 m od novostavby stojící na jihovýchodní straně Dol. rybníka – je z poloviny do louky vybíhající porostlá více méně březovým a dubovým porostem, za nímž pak je v druhé polovině vysoký les. Asi 30 až 40 m od špičky lesa a asi 10 m od vysokého lesa v hustém tam porostu stojí oba kříže asi ve vzdálenosti 3 kroků od sebe.
Dreyhausen - 357. Jechnitz: Zwei Steinkreuze östlich von Jechnitz, im Walde gegen Gossawoda, nebeneinander stehen.
I.: Rechter Arm fehlt.
II.: Kreuzkopf beschädigt.
"Zur Zeit der Reformation sollen zwei Knechte aneinandergeraten sein, ein katolischer und ein evangelischer, die sich hier gegenseitig umbrachten."
Siehe: Wilhelm, Erzgebirgszeitung, 27. Jahrgang, Sonderabdruck, S. 17.

Wilhelm 1906                 Šrámek 1945
 
10.8.2003 - JB
  

Kámen č. 4 (0316) stál u rybníka Fikar, odkud byl ve třicátých letech dvacátého století přemístěn na nádvoří městského muzea.
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
65 65 _
Na jedné straně kamene byl reliéf berličkového kříže, na druhé straně byl vyryt řecký kříž.

Literatura: Dreyhausen - 356
                Renner - 29
                Wilhelm - EZ 1901 - 27
                Wilhelm - Alte Wegkreuze im Podersam-Luditzer Bezirke, Podersam-Luditzer Nachrichten, 8.11.1901 - 2

Wilhelm - EZ 1901 - 27. und 28. bei Jechnitz. Der erste Stein nahe bei den zwei Teichen, rechts vom Wege gegen Gossawoda, der zweite gegen Scheles bei der Brettsäge, an einem alten Hohlwege. Die Rückseite dieses Steines trägt ebenfalls eine Ausmeißelung, und zwar ähnlich derjenigen auf dem Steine 27. "Hier soll eine große Schacht stattgefunden haben."
Wilhelm - PLN 1901 - 2. Ein ganz ähnlicher und gleich großer Kreuzstein steht in der Nähe der Fikatschen-Teiche rechts an der dem zwischen beiden hindurch führenden Wege in der Waldspitze. Der Stein ist schon stark verwittert und heute schwer aufzufinden.
Dreyhausen - 356. Jechnitz: Nahe bei den zwei Teichen, rechts vom Wege gegen Gossawoda.
Siehe: Wilhelm, Erzgebirgszeitung 1901, S. 57.

Wilhelm 1901                   Renner
 
1985 - Stanislav Wieser
 

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