wz
 
Vtelno
(Wteln)

Obec leží jihovýchodně od Mostu.

Kříž č.1 (0227) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
96 68 22
Kříž pochází z Kopist.

Literatura: Dreyhausen - 62
                V. Kučera - O starobylých křížích - t. zv. cyrilometodějských - na Mostecku, Věstník spolku Podkrušnohorského musea v Mostě, ročník IV.-V., 1932-3
                Wilhelm - ZFÖVK 1899 - 20, EZ 1899 - 16

Wilhelm - ZFÖVK 1899 - 20 - Halben Weges an der Strasse zwischen Brüx und Kopitz.
Höhe 1,00, Breite 0,74, Armlänge 0,26, Armhöhe 0,27, Kopfhöhe 0,28, Kopfbreite 0,34, Fussbreite 0,46, Dicke 0,22
Weicher Sandstein. N.
Tradition:
1. Das Kreuz soll aus dem Jahre 1421 stammen. Als nämlich die Hussiten die Stadt Brüx belagerten und diese auch nach längerer Zeit nicht einnehmen konnten, waren sie gezwungen, den Rückzug anzutreten. Ihr Ziel war die Herrschaft Kopitz bei Brüx. Auf dem Wege dahin kam es zwischen ihnen und den Meissenern, die den Brüxer Bürgern zu Hilfe geeilt waren, zu einem
blutigen Kampfe, in welchem von den Hussiten viele Todte am Platze bleiben, die in ein Massengrab gebettet wurden. Bei diesem soll später dieses Kreuz errichtet worden sein. (Dem vorerwähnten [historisch beglaubigten] Siege dankt auch das alljährlich [anfangs August] in Brüx gefeierte Maria Schnee-Fest seine Entstehung.)
2. Eine zweite Version siehe bei dem folgenden Steine 21.
3. Grenzstein zwischen zwei Kirchensprengeln. (Vergl. 15.)
Kučera 1932 - ... kříž stojí v příkopu po levé straně silnice z Mostu do Kopist, téměř na rozhraní obou katastrů. Ztracen takřka úplně v šedi jednotvárné krajiny, ožil poněkud důstojnou úpravou okolí, o níž se zasloužil mostecký archivář dr. Oberdorffer. ... Kříž u Kopist je nízký, měří pouze 95 cm nad zemí. Lze však předpokládati, že je dříkem značně zapadlý do země. Příčné břevno je 68 cm dlouhé, 22 cm široké, tloušťka kamene jest rovněž 22 cm. Kříž nestojí rovně, naklání se o značný úhel vzad. Povrch je zvětralý, nerovný, není na něm žádné kresby. Pověst se o něm, pokud vím, nevypravuje žádná.
Dreyhausen - 62 - Kopitz: Halben Weges an der Straße zwischen Brüx und Kopitz. "Das Kreuz soll aus dem Jahre 1421 stammen. Als nämlich die Hussiten die Stadt Brüx belagerten und diese auch nach längerer Zeit nicht einnehmen konnten, waren sie gezwungen, den Rückzug anzutretten. Ihr Ziel war die Herrschaft Kopitz bei Brüx. Auf dem Wege dahin kam es zwischen ihnen und den Meißenern, die den Brüxer Bürgern zu Hilfe geeilt waren, zu einem blutigen Kampfe, in welchem von den Hussiten viele Tote am Platze blieben, die in ein Massengrab gebettet wurden. Bei diesem soll später das Kreuz errichtet worden sein. Siehe: Wilhelm, ZföVk. Wien 1899, Jahrgang V. Nr. 20.

Wilhelm 1899                    Kučera 1932
 
2.5.2003 - JB
   
22.6.2011 - JB
  

Kříž č.2 (0741) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
90 66 22
Na kříži je rytina meče.
Původně stával v Libkovicích.

Literatura: Dreyhausen - 58
                V. Kučera - O starobylých křížích - t. zv. cyrilometodějských - na Mostecku, Věstník spolku Podkrušnohorského musea v Mostě, ročník IV.-V., 1932-3
                Wilhelm - EZ 1901 - 4

Wilhelm - EZ 1901 - 3. und 4. Liegen derzeit unter dem Leiterhäusel (Aufbewahrungsort der Feuerleitern) in Liquitz, nahe bei der Kirche. Beide Steine standen ehemals außerhalb der Umfassungsmauer des die Kirche umziehenden Friedhofes und wurden, als im Jahre 1893, beim baue der neuen Kirche, der alte Friedhof planiert und die Umfangsmauer demoliert wurde, an ihrem jetzigen Fundorte deponiert. Es sollen hier früher vier solcher Kreuze gestanden haben, von denen jedoch zwei beim Kirchenbau zerschlagen worden sein dürften.  Das Kreuz 3, in (auf den ersten Blick erkennbarer) modernerer Form und mit der deutlich lesbaren Inschrift: "ENTLEIPTT PARTOLOMEVS KINTELLMAN (darunter) SXXX A 16.15 A," gehört indes nicht zu unseren ältensten, ja nicht einmal älteren Steinkreuzen, die nach altdeutschem Rechte von dem Mörder (Todtschläger) u. a. zur Sühne für das von ihm begangene Verbrechen gesetzt werden mussten, sondern ist gewiss aus der auf dem Steine selbst ersichtlich gemachten Ursache und in dem darin genannten Jahre (1615) errichtet worden. Dagegen ist 4 (mit sehr deutlicher
Schwertzeichnung) gewiss eines unserer alten Sühnkreuze, wenn die Fama die auf dem ersten (3.) vermerkte Errichtungsursache auch auf diesen und noch manchen anderen Stein und insbesondere auch auf die zwei verschollenen hiesigen Kreuze mit übertrug. Die über der Schrift auf 3 befindliche Zeichnung soll vielleicht das Instrument (Dolch) darstellen, mit welchem die "Entleibung" geschah; SXXX A dürfte das Alter (30 Jahre) des Selbstmörders, wenn nicht etwa das Datum (30. September 1615) der Entleibung zu bedeuten haben.
Kučera 1932 - ...podobné rozměry můžeme pozorovati na dvou křížích, uschovaných v městském muzeu v Mostě.
Dreyhausen - 58 - Brüx: Städtisches Museum.
Die zwei Steinkreuze standen früher in Liquitz bei der Kirche.
II.: Deutliche Schwertzeichnung.

Wilhelm 1901

2.5.2003 - JB
  
22.6.2011 - JB
  

Kříž č.3 (0742) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
84 59 17
Na kříži je text: "ENTLEIPTT PATROLOMEVS KINTELMANN SXXX A 1615".
Původně stával v Libkovicích. Na současné místo byl převezen z mosteckého muzea.

Literatura: Dreyhausen - 58
                V. Kučera - O starobylých křížích - t. zv. cyrilometodějských - na Mostecku, Věstník spolku Podkrušnohorského musea v Mostě, ročník IV.-V., 1932-3
                Wilhelm - EZ 1901 - 3

Wilhelm - EZ 1901 - 3. und 4. Liegen derzeit unter dem Leiterhäusel (Aufbewahrungsort der Feuerleitern) in Liquitz, nahe bei der Kirche. Beide Steine standen ehemals außerhalb der Umfassungsmauer des die Kirche umziehenden Friedhofes und wurden, als im Jahre 1893, beim baue der neuen Kirche, der alte Friedhof planiert und die Umfangsmauer demoliert wurde, an ihrem jetzigen Fundorte deponiert. Es sollen hier früher vier solcher Kreuze gestanden haben, von denen jedoch zwei beim Kirchenbau zerschlagen worden sein dürften.  Das Kreuz 3, in (auf den ersten Blick erkennbarer) modernerer Form und mit der deutlich lesbaren Inschrift: "ENTLEIPTT PARTOLOMEVS KINTELLMAN (darunter) SXXX A 16.15 A," gehört indes nicht zu unseren ältensten, ja nicht einmal älteren Steinkreuzen, die nach altdeutschem Rechte von dem Mörder (Todtschläger) u. a. zur Sühne für das von ihm begangene Verbrechen gesetzt werden mussten, sondern ist gewiss aus der auf dem Steine selbst ersichtlich gemachten Ursache und in dem darin genannten Jahre (1615) errichtet worden. Dagegen ist 4 (mit sehr deutlicher
Schwertzeichnung) gewiss eines unserer alten Sühnkreuze, wenn die Fama die auf dem ersten (3.) vermerkte Errichtungsursache auch auf diesen und noch manchen anderen Stein und insbesondere auch auf die zwei verschollenen hiesigen Kreuze mit übertrug. Die über der Schrift auf 3 befindliche Zeichnung soll vielleicht das Instrument (Dolch) darstellen, mit welchem die "Entleibung" geschah; SXXX A dürfte das Alter (30 Jahre) des Selbstmörders, wenn nicht etwa das Datum (30. September 1615) der Entleibung zu bedeuten haben.
Kučera 1932 - ...podobné rozměry můžeme pozorovati na dvou křížích, uschovaných v městském muzeu v Mostě.
Dreyhausen - 58 - Brüx: Städtisches Museum. Die zwei Steinkreuze standen früher in Liquitz bei der Kirche.
I. Inschrift: "ENTLEIPTT PARTOLOMEVS KINTELMAN SXXX A 16. 15 A." Über der Schrift ist ein Dolch eingemeißelt.

Wilhelm 1901

2.5.2003 - JB

22.6.2011 - JB
    

Kříž č.4 (0743) stál u hřbitova.
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
90 60 _
Na kříži byl nápis: "UNWEIT DIESEN STEIN IST GESTORBEN ANDREAS ROTTE ANO...or...1789".
Původně stával v Horní Vsi (Oberdorf).
V roce 1996 byl zcizen.
V roce 2006 byly nalezeny dva zlomky kříže na magistrátu města Most.

Literatura: Dreyhausen - 63
                V. Kučera - O starobylých křížích - t. zv. cyrilometodějských - na Mostecku, Věstník spolku Podkrušnohorského musea v Mostě, ročník IV.-V., 1932-3
                Wilhelm - EZ 1903 - 8a

Wilhelm - EZ 1903 - 8a. Wie mir Herr Anton Scheithauer aus Brux (mit Beischluß einer Skizze) mitteilte, befindet sich ein altes Steinkreuz am Waldesrande des Ritschenberges in der Nähe von Oberdorf bei Oberleutensdorf. An dieser Stelle soll ein Bauer von seinem Fuhrwerk überfahren worden sein. Die derzeit auf dem Steine befindliche, nach Form und Inhalt ziemlich moderne Inschrift "UNWEIT DIESEN STEINES STARB ANDREAS ROTE AUS OBERDORF 1789" ist offenkundig erst später angebracht worden. Es dient dieses Kreuz also, wie noch manches andere, eingentlich zwei Zwecken.
Kučera 1932 - Z kříže z Horní Vsi v Krušných horách jsou opatrovány trosky v městském muzeu mosteckém.
Dreyhausen - 63 - Oberdorf: Am Waldesrande des Nitschenberges. Inschrift: "UNWEIT DIESEN STEINES STARB ANDREAS ROTE AUS OBERDORF 1789." Siehe: Wilhelm, Erzgebirgszeitung 1903, S. 58.

Fotografie pocházejí z archivu muzea v Aši
 
2006 - fotografie zaslal pan Miroslav Urban
  

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