Obec leží jihovýchodnì od Karlových Varù.
Køíž è. 1 (1033) stál u cesty z Èinova do Luèiny nedaleko dnes již rozboøeného kostela.
| Výška (cm) | Šíøka (cm) | Tlouška (cm) |
| 100 | 80 | _ |
Literatura: E. Schneider - Mord und Sühnkreuze - Unsere Heimat 10, Mai
1925, str.76, 77
Šrámek - 89, 25819
Schneider - Ein anderes ähnliches Kreuz steht an einem fast verödetem
Feldweg, der an der Kirche vorüber in der Richtung gegen Hartmannsgrün
führt. Es ist 1 Meter hoch, 80 Zentimeter breit, bedeutend massiver als
das erstere und zeigt wie dieses Abwitterungserscheinungen. Die Längs-
und Querflächen sind mit Moos bedeckt.
...
Das erste Kreuz steht, wie früher angeführt, an einem Wege gegen Engelhaus.
Von diesem zweigt unweit der Schönauer Kirche ein Weg ab, der durch die
Schönauer Wälder gegen Schömitz führt. Vergegenwärtigen wir uns, daß Schönau
seit seiner Gründung (1326) in stetem Verkehr mit dem Ossegger Klostergut
Schömitz (Pfaffengrün) stand und im Jahre 1465 mit diesem und mehreren
anderen Dörfern an die "Engelspurck" kam, so können wir uns vorstellen,
daß auf beiden Wegen, die heute lediglich als Feldwege dienen, einst ein
regeres leben geherrscht haben mag.
Šrámek - 89 - Sev. as 10´ od Schönau k Schotterberku u polní
cesty.
Altes Steinkreuz am alten, fast verödeten Feldweg, der an der Kirche vorbei in Richtung Hartmannsgrün führte, unbekannter Herkunft, angeblich eingemeißelte Buchstaben, eventuell Sühnekreuz für eine Rauferei (vgl. Zeichnung).
Schneider 1925
Šrámek 1935
Køíž è. 2 (1034) stál na západní stranì obce, vpravo u cesty do Andìlské Hory, nedaleko kostela opøen o mezní kamennou zeï.
| Výška (cm) | Šíøka (cm) | Tlouška (cm) |
| 100 | 60 | _ |
Literatura: E. Schneider - Mord und Sühnkreuze - Unsere Heimat 10, Mai
1925, str.76, 77
Šrámek - 87, 25814
Schneider - Wo unweit des Schönauer Kirchleins der Fuhrweg mit
scharfem Knick gegen Engelhaus ausbiegt, lehnt an einer Rainmauer ein altersgraues
Steinkreuz. Es ist roh aus Granit gehauen, die Kanten sind abgewittert.
Das Kreuz ist ungefähr 1 Meter hoch und in seinen Armen 60 Zemtimeter breit.
In der Erde verbreitert es sich zu einem dicken Fuß.
Das alte Kreuz war mir zur Kinderzeit ein guter Bekannter. Fast täglich
führte mich der Weg an ihm vorüber. Damals erstreckte sich an der Seite
des Fuhrwerkes um das Kreuz herum sumpfiges Gelände und die Volkssage wußte
zu berichten, daß daselbst zur Schwedenzeit ein Reiter samt dem Pferde
versunken sei. Es erscheint mit Rücksicht auf die Versicherung alter Leute,
daß der Standort des Kreuzes früher wohl am selben Wege, aber etwas weiter
von der Ortschaft entfernt gelegen hätte, verwunderlich, wie schnell das
Volk zu der neuen Umgebung eine Sage und gläubige Anhänger derselben fand.
Jedenfalls galt der Stein schon früher als "Schwedenkreuz". Die neue Umgebung
bot der Sage nur einen neuen Rahmen. Als "Schwedenkreuz" wird es noch heute
bezeichnet.
...
Aehnlich ist es bei dem Wege, an welchem das zweite kreuz steht. Dieser
war früher Verbindungsweg zwischen Gieshübl (Sollmus) Schönau, Hartmannsgrün,
Eichenhof, Rodisfort, Schlackenwerth.
Šrámek - 87 - Na záp. konci obce Schönau (as 3 km vých. Andìlské
Hory u Karl. Varù) za høbitovem vpravo cesty v mezi.
Steinkreuz (Schwedenkreuz), unweit der Schönauer Kirche, im Scharfen Knick a. d. Fuhrweg nach Engelhaus (ein Schwedenreiter soll dort versunken sein).
Schneider 1925
Šrámek 1935