wz
 
Růžová
(Rosendorf)

Obec leží severovýchodně od Děčína.

Kříž č. 1 (0514) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
86 46 24
Na přední straně kříže je nápis "ANNO 1737 IS...IHR (GEHLIN) TODES GESTORBEN (DER) EHREN GO...MAT (ES)...(IETZ) BAUER AUS ROSENDORF GOTT SEI SEINER SEELEN GNÄDIG. ALLE DIE IHR VERÜBERGEHE... VATER UNSER... SEIN". Na zadní straně je svislá rýha a číslice 8.

Literatura: H. Ankert - MNEC 1898, str. 52
                Queisser - 78, 354

Ankert - Nicht weit von diesem "Säbelkreuz", wie es im Volksmunde genannt wird, bei der "neuen Welt" nächst Rosendorf an einem Waldesrande steht ein kleines, zur Seite geneigtes Kreuz aus Sandstein mit einer längern Inschrift, von der ich (Sommer 1897) nur enträthseln konnte: "Anno 1737 ....." Es soll dies ein Grenzkreuz sein.  Bei Güntersdorf an der Straße nach Tetschen, unterhalb des Poppenberges, sieht man im Straßengraben ein tief eingesunkenes Sandsteinkreuz. Von der Inschrift ist nur lesbar: "Anno 1618, den ersten April, ist allhier geelen Todes gestorben der ..." Das Kreuz wurde gesetzt, weil dort "Jemand" gestorben ist. Ein Fuhrman, nach enderm ein Bettelmann soll dort erfroren sein.
Queisser - kolem 1935 - Bettelsmann Kreuz i. d. Nähe d. neuen Welt bei Rosendorf. Ein Adam Schmidt soll als Soldat aus d. Kriege zurückgekommen sein, Gewehr weggeworfen u. ist dann bei dem Kreuze verhungert (also schon vorhanden?) "ANNO 1737 ist als Go…Gott sei seiner…ig…" mehr nicht zu entziffern.
Das Kreuz nächst d. "neuen Welt". Siehe ExCl. XXI (1898) S. 52.

Queisser 1935
 
9.3.2002 - FS
   
8.5.2003 - JB
  

Kříž č. 2 (0516) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
77 59 15
Na kříži je nápis HIER STARB DER BAUER F.J.STURM AUS ROSENDORF AM 24.TEN MÄRZ 1858 ALT 73 JAHRE.
Je postaven na místě úmrtí sedláka F.J.Sturma, kterého postihl srdeční záchvat, když pomáhal svému synovi vyvézt hnůj na pole.
Kříž byl v minulosti pod rameny zlomen a opraven.

Literatura: Queisser - 346

Queisser - kolem 1935 - Sturm Kreuz in d. Nähe d. Windmühle von Rosendorf. Er kam mit dem Vieh vom Felde herein u. wurde vom Herzschlag getroffen.

Queisser 1935

7.6.1999 - FS
 
8.5.2012 - JB
  

Kříž č. 3 (0515) stával asi 1,5 km severozápadně od rozvalin kostela v Růžové. Asi 120 m v lese při křižovatce lesních cest.
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
65 35 12
Kříž byl postaven na paměť zavraždění Veroniky Bergertové 5.září 1836.
Kříž byl rozbit kolem roku 1960 při svážení dřeva. Později byla nalezena pouze hlava kříže.
Na kříži byl letopočet 1837.

Literatura: Dreyhausen - 436
                Queisser - 343
                Preidel - MNEC 1924

Preidel - Zu 1. Von Rosendorf führt ein Fußweg über Neudorf nach Kamnitzleiten. Der Weg geht über die Wirtschaft des Herrn Seidel Nr. 64 neben einem Fahrwege in den Wald. Der Eingang ist im Volksmunde unter der Namen "Seidels Tor" bekannt. 140 Schritte vom Beginn des Waldes gezählt, dann 12 Schritte nach rechts, steht knapp neben dem Fahrwege ein Steinkreuz, das sicher als Sühnekreuz im weiteren Sinne, oder, schärfer unterschieden, als Gedächtniskreuz anzusprechen ist, wenngleich seine Größe den anderen mir bekannten Sühn- oder Schwedenkreuzen beträchtlich nachsteht. Es ist 65 cm hoch; der Querbalken, 35 cm lang und 12 cm stark, trägt die Jahreszahl 1837. Leider ist der obere Teil abgesprengt und sitzt nur noch lose auf dem Fuße.
 Die Leute nennen das Kreuz die Verone und die Gegend "bei der Verone". Den Hauptton legen sie auf das e der ersten Silbe.  Die Sage erklärt den Namen folgendermaßen: Zwei Mädchen aus dem böhmischen Niederlande (nach einer anderen Sage sollen es Schwestern gewesen sein) kamen immer mit Waren nach Rosendorf und Umgebung und hausierten von Ort zu Ort. Beide waren in einen Grenzaufseher verliebt, der die eine, namens Veronika, bevorzugte. Darob war die andere sehr eifersüchtig und beschloß, sich zu rächen. Als sie einst auf dem Fußwege nach Kamnitzleiten gingen, beredete sie die Gefährtin, am Eingange des Waldes zu rasten. Sie streckten sich ins grüne Gras und Veronika schlief bald ein. Da erhob sich die andere, holte vom nächsten Holzstoß eine Baumwurzel und erschlug Veronika. Eine Frau vom Rosendorfer Neudorf kam dazu, konnte die Tat jedoch nicht mehr hindern. Sie mußte schnell fliehen, da sich die Mörderin ihr drohend nahte. Zum Andenken ist das Kreuz errichtet worden. Welche Strafe auf die Tat erfolgte, habe ich nicht ermitteln können. Aufzeichnungen sind keine vorhanden. Herr Wilhelm Seidel in Rosendorf Nr. 65 hatte wohl eine Ortsgeschichte als Gedenkbuch angelegt und sehr wertvolles Material gesammelt. Leider ist dieses Buch nach dem Tode des Herrn Seidel spurlos verschwunden.
Dreyhausen - 436 - Rosendorf: Am Fußweg über Neudorf nach Kamnitzleiten, 140 Schritte vom Beginn des Waldes gezählt, dann 12 Schritte nach rechts, knapp neben einem Fahrweg.
"1837." "Die Verone."
"Zwei Mädchen aus dem böhmischen Niederlande kamen immer mit Waren nach Rosendorf und Umgebung und hausierten von Ort zu Ort. Beide waren in einen Grenzaufseher verliebt, der die
eine namens Veronika bevorzugte. Darüber war die andere sehr eifersüchtig und beschloß, sich zu rächen. Als sie einst auf dem Fußwege nach Kamnitzleiten gingen, beredete sie die Gefährtin, am Eingange des Waldes zu rasten. Sie streckten sich ins grüne Gras und Veronika schlief bald ein. Da erhob sich die andere, holte vom nächsten Holzstoß eine Baumwurzel und erschlug Veronika. Eine Frau von Neudorf kam hinzu, konnte die Tat jedoch nicht mehr hindern. Sie mußte schnell fliehen, da sich die Mörderin ihr drohend nahte. Zum Andenken an die Tat ist das Kreuz errichtet worden."
Siehe: Priedel, MExKl. 1924, S. 8.
Queisser - kolem 1935 - Das "Veroun" Kreuz bei Kamnitzleiten. Die Tatsache erzählt Paudler im "Kammweg" S. 230.

Queisser 1935

Kříž č. 4 (0981) stával na místě zvaném Lichtelpfütze při silnici Býnovec-Růžová, několik metrů od potoka.
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
118 53 30
Kříž je nazýván "Kroatenkreuz". Kříž postavili vojáci z jednotky Chorvatů v roce 1778 na hrobě svého důstojníka.

Literatura: Krahl - 11
                Queisser - 357

Krahl - MNEC 1923 - 11. An der von Binsdorf nach Rosendorf führenden Bezirksstraße, bei der sog. "Lichtelpfütze" steht auf einer Wiese (Parz. 455), die dem Maurermeister Ignaz Beh in Binsdorf Nr. 16 gehört, ein 118 cm hohes, 53 cm breites (der linke Kreuzarm ist einst beim Holzfällen abgeschlagen worden) und 30 cm starkes Sandsteinkreuz, "Kroatenkreuz" genannt. Wahrscheinlich hängt die Errichtung dieses Kreuzes mit einer Einquartierung von Kroaten zusammen, über welche die Binsdorfer Gemeindechronik schreibt: "Im Monate Juni des Jahres 1778 ist eine ganze Kompagnie Kroaten, 132 Mann, in der Gemeinde einquartiert worden. Sie haben einen Monat in den Häusern und einen Monat auf Feldern kampiert; ihr Feldlager bestand aus 24 Zelten." Nach der Sage soll in dieser Zeit ein Kroatischer Offizier gestorben und dort begraben worden sein; auf der Beerdigungstelle hat ihm die Mannschaft dieses Kreuz errichtet.
Queisser - kolem 1935 - Das sogenannte "Kroatenkreuz" (1778?). Nach Obl. Krahl. ExCl. 46. Jhg. (1923) S. 72. An d. Bezirksstraße v. Binsdorf nach Rosendorf bei der sog. "Lichtelpfütze" auf d. Wiese des Maurermeisters Ignaz Beh , Binsdorf No. 16.

Queisser 1935

Kříž č. 5 ( ) stál mezi hospodářstvími č. 134 a 135 v místech, kde se jízdní cesta stáčela přes vodní příkop na louku.
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
_ _ _
Kříž byl postaven na památku vraždy Anny Elisabeth Winterové, kterou pravděpodobně zabil její manžel Ferdinand Winter. (Konec 18. století.)
Zřejmě poslední zmínka o kříži je z roku 1838.

Literatura: N. Steinová - Zkamenělé osudy, str. 17 - s odkazem na kroniku obce Růžová str. 207 a 221

Kříž č. 6 ( ) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
_ _ _
Jedná se o repliku ztraceného kříže č. 3 (Veronin kříž).
Na kříži je letopočet 1837. Na druhé straně je rytina meče.
Kříž byl postaven v druhé polovině roku 2012.

3.2.2013 - FS
     

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