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Málkov
(Malkau)

Obec leží západnì od Chomutova pøi silnici è. 13 do Karlových Varù.

Køíž è. 1 (0607) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
92 66 23
Na køíži je nápis "ANNO 1708 DEN 23 IST HANS G... DAVTERMAN MIT EIN FVT. ERGEDRVTER SCHLAGEN WORTEN VONGE LITTEN".

Literatura: Dreyhausen - 210
                Schellberger

Dreyhausen - 210 - Grün: Am Gliedner Berg, an der Ostseite der Straße Grün-Glieden, jenseits des Straßengrabens.
Inschrift: "ANNO 17 08 DEN 2. SEPTEMMER IST HANS G RG DAVTERMAN MIT EIN FVTT ER GETRVT ERSCHLAGEN WORTEN VON GE LITTEN".
Die Worte "September" und Gelitten-Glieden, fallen durch ihre mundartliche Färbung auf.
Siehe: Schellberger, a. a. O. S. 20.

Schellberger 27.10.1928

15.3.2007 - JB
   

Kámen è. 2 (1612) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
105 61 17
Na kameni byl nápis:
"DORF TSCHER
NOWITZ KARL
SEHAR.CHA
HAT ALHIR..N BAUM
HOLZ ER..HLAGEN
DEN 4 JILI 1796".

Literatura: Dreyhausen - 218
                Kuhfahl
                Schellberger - str. 20/5, 21/5

Schellberger: Gedächtnisstein, der in der Gestalt den meisten Grabsteinen auf dem alten Judenfriedhofe in Eidlitz gleich (70, 59,5, 15,5). Durch ein in der Mitte ausgemeißeltes Kreuz wird die Schriftfläche in vier Teile zerlegt. Es ist also ein Kreuzstein. Die Natur hat ihn so bemalt, daß er sich harmonisch seiner Umgebung einfügt. Freilich sind diese Farben für den Sandstein so mörderlich wie die Ölfarben für Menschen. Es sind Algen, die dem Steine vorn eine ziemlich lichte, grau- und blaugrüne, oben eine dunkelgrüne Farbe verleihen, die auf der Rückseite) in ein dunkles Gelbgrün übergeht. Wir finden diesen Unfallstein, wenn wir von Malkau den Höllenbach auswärts wandern, an einem längst aufgelassenen Teich vorbei (die Flur soll "am Forellenteich" heißen), bis wir in den Wald kommen. Dort steht etwa 25 Meter rechts seitwärts von dem schon dark amsteigenden Weg am rechten Bachufer dieser Kreuzstein, die Schrift zum Bache, o. i. nach Osten, lehrend: DORF TSCHER / NOWITZ KARL SEHAR.CHA HAT ALHIR..N BAUM / HOLZ ER..HLAGEN / DEN 4 IULI 1796.
Was soll nen das A hinter dem Namen Seebarsch? Zu der Sterbematrik ist, wie mir ans Körbitz mitgeteilt wurde, folgende Eintragung für das Jahr 1796: "6 Juni + Karl Sebersch Tschernowitz N 53 an der Lungensucht" (undeutlich geschreiben), ferner vom 6.12.1801 wird unter derselben Hausnummer angegeben: Elisabetha Seeborschin: beidemale der gleiche Matrikenschreiber. Das ist eine rätselhafte Geschichte.
Kuhfahl - Oberhalb des Dorfes am Höllenbach ü. einem aufgelassenen Teich vorüber, am rechten Bachufer, 25 m seitwärts vom austeigenden Weg im Wald. 70/60/15. Sandstein. Kreuz, Inschrift 1796.
Dreyhausen - 218 - Malkau: Kreuzstein bei dem entlang des "Höllenbaches" aufwärts führenden Weg, etwa 25 Meter rechts, am Bachufer in der Nähe eines aufgelassenen Teiches, in der Flur "Forellenteich". Inschrift: "DORT TSCHERNOWITZ KARL SEHAR. CHA HAT ALHIER.. N BAUM HOLZ ER .. HLAGEN DEN 4. JILI 1796".
Siehe: Schellberger, a. a. O. S. 20.

Schellberger 27.10.1928

15.3.2007 - JB
    
21.4.2007 - JB
    

Køíž è. 3 (1004) stál v obci za stodolou è. p. 9, pøi cestì do Krbic u božích muk.
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
85 68 15-25
Jednalo se o latinský køíž s vytesaným køížem, nìkolika malými køížky, rytinou kuše a neèitelným nápisem.

Literatura: Schellberger - 28, str. 33/5, 34/5

Schellberger - Andere Schwedenkreuze mit Waffenbildern habe ich nicht entdecken können, man müßte denn die Zeichnung auf der Rückseite des Malkauer Steinkreuzes für eine winzige, primitive Armbrust halten, wozu aber viel Einbildungstraft gehört. Es handelt sich um vier eingegrabene Linien, von denen zwei ein Kreuz bilden (der Längsstrich 12). Der Querstricht (11 cm) teilt jenen in zwei ungleiche Teile (der obere 2, der untere 10 cm) und von den Enden des in der Mitte zerschnittenen Querstriches ziehen sich zwei Striche (je 7) schief nach unten und treffen
sich im Längsbalken (ungefähr 3 cm Abstand vom Querbalken). Es wäre also eine winkelig gespannte "Sehne", die mit einem wagrechten, ungespannten "Bogen" und dem eingeschlossenen
teil des Längsbalkens zwei symmetrische Dreiecke bildere. Wahrscheinlich bedeutet aber die Figur etwas ganz anderes. Kopf und Fuß des Steines zeigen noch die Trapezform, die Arme
werden nach außen schmäler, was aber wohl nur auf die Beschädigungen zurückzuführen ist. Der Eindruck an Ort und Stelle ist der, daß der Querbalken vom lateinischen Kreuz genommen
war. Alle drei oberen Flächen sind mit Kreuzchen und Näpfchen bedeckt (85, 68, 23-13 ungf.).
Dieser Sühnstein steht neben einer Marter hinter der Scheuer der Wirtschaft Nr. 9 an einem Fahrweg nach Körbitz.

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