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Březenec
(Pirken)

Obec leží severně od Chomutova.

Kříž (1600) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
106 64 29
Na přední straně kříže je rytina kříže s přeťatými rameny a hlavou, na druhé straně je rytina latinského kříže.

Literatura: Dreyhausen - 222
                Schellberger - str. 19/5, 27/5
                Wilhelm - EZ 1903 - 12b, EZ 1906 - 10

Wilhelm - EZ 1903 - 12b. Auch in Pirken bei Görkau soll ein ähnliches altes Steinkreuz stehen. (Skizze erwünscht.)
Wilhelm - EZ 1906 - 10. Pirken (bei Görkau). Die Schwert- oder Kreuzfigur ist tief eingeritzt. Hier soll ein Knecht mit seinem Hund erfroren sein. (In der hiesigen Gegend kehrt die Sage vom Erfrieren öfter wieder).
Schellberger - Viel älter, wahrscheinlich aus der Zeit der Aufstellung des Steines, ist wohl die Kreuzzeichnung auf dem Pirkner Kreuz, einem der größten unserer Heimat. Es steht hart am Rande eines Feldweges, der unterhalb Schergau von der Bezirkstraße abzweigt und zwischen Feldern zu dem Hof Nr. 31 im Pirken führt. Wie ich höre, war dies ein alter Marktsteig (Buttersteig) nach Görkau. Zwei tiefe parallele Furchen laufen in der Mitte des Kreuzes von oben nach unten; sie werden am Kopfteil von zwei, am Armteil von einer wag rechten Furche gekreuzt, die ihrerseits an Ende des rechten Armes von einer senkrechten geschnitten wird (am anderen Arme infolge seiner Verstümmelung nicht mehr festzustellen). Diese bandartig sich schneidenden Striche erinnern an die "Linienkreuze", 17) die nach Kuhfahl (S. 128) in Norddeutschland die Regel bilden. Der Sandstein ist stellenweise fast schwarz, stellenweise gelb und rötlich. Diese Schwärzung durch das Alter findet sich auch bei vielen Martern. Hier soll, wie Wilhelm schreibt, ein Knecht mit seinem Hund erfroren sein.
Dreyhausen - 222 - Pirken: Hart am Rande eines Feldweges (alter Marktsteig nach Görkau), der unterhalb Schergau von der Bezirkstraße abzweigt und zwischen den Feldern zu dem Hof Nr. 31 nach Pirken führt. Schwert- oder Kreuzzeichnung. "Hier soll ein Knecht mit seinem Hund erfroren sein".
Siehe: Wilhelm, Erzgebirgezeitung, XXVII. Jahrgang, S. 8.

Wilhelm 1906     Schellberger 1.2.1929
 
3.5.2002 - JB
   

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