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Libá

Obec leží severozápadnì od Chebu, západnì od Františkových Lázní.

Køíž (0934) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
90 92 21
Køíž stával severnì od obce Hùrka (Riehm) na severním okraji lesíka, který je vzdálen asi 200 m jižnì od žlutì znaèené turistické cesty z Libé do Ostrohu.
V roce 2015 byl pøemístìn do obce Libá.
K tomuto køíži se váže zápis v okresním archivu v Chebu ze dne 4.5.1495 : Jiøí Zedtwitz z Libé zabil Hanse Roglera z Hazlova a smírem mu bylo uloženo zaplatit 30 guldenù a postavit kamenný køíž.

Literatura: Dreyhausen - 114
                Steidl
                Wilhelm - EZ 1901 - 25a
                Wilhelm - UE 1902 - 40

Wilhelm - EZ 1901 - 25a - Von den zahlreichen, mir im übrigen Egerlande bekannten alten Steinkreuzen will ich hier nur noch eines erwähnen, weil ich - neben den bereits früher besprochenen - auch für dieses die Errichtungszeit und -Ursache urkundlich nachweisen konnte.  Dieses Kreuz steht im Liebensteiner Walde bei der Ortschaft Riehm und wird, wie die meisten anderen seines Geschlechtes, "Schwedenkreuz" genannt. Nun findet sich im Egerer "Ächtungsbuche" zum 4. Mai 1496 die Eintragung, "dass der Hans Rogler zu Hasla den Jorg von Zedwicz zum Leibenstein mit rechter clag, orteil und folg in die echt bracht hat, darum "
Wilhelm - UE 1902 - 40 -Liebenstein, unterhalb des Grünbühls gegen den "Mordhübl" zu, in der Nähe des alten Weges nach Riehm, ist wahrscheinlich jenes Kreuz, von dem ich in "Unser Egerland" IV., S. 51 und in den "Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen" XXXIX., S. 208, näher darlegte, daß es von Jorg von Zedwicz u. a. "zur Sühne für den von ihm an seinem Richter Nickel Rogler uff der Strassen zum Liebenstein bei der Marter gegen Ryemen begangenen Todtschlag" im Jahre 1497 errichtet worden sein dürfte. Die zwei auf der Oberseite des (heute liegenden) Steines sichtbaren und, wie leicht erkennbar, als absichtliche Einmeißelungen - nicht zufällig - entstandenen Löcher dürften wohl die Wunden anzudeuten haben, welche Roglers Tod zur Folge hatten.
Dreyhausen - 114 - Riehm: Steht im Liebensteiner Wald gegen der "Mordhübl" zu in der Nähe des alten Weges nach Riehm.
Im Egerer Ächtungsbuch findet sich ein Hinweis auf einen Totschlag zu Liebenstein bei der Marter gegen "Ryemen". (4.V.1496.)
Siehe: Wilhelm, Erzgebirgszeitung 1901, S. 33.
Auch: Wilhelm, Unser Egerland, VI. Jahrgang, 1902, S. 7.
Steidl - Ob das Kreuz unter dem Grünbühl (neben dem "Mordhübel") bei Seichenreuth das Sühnkreuz des Jörg v. Zedwitz ist, der bei der "Marter zum Riemen" seiner Richter Rogler erschlug, ist fraglich. Es geht dort kein Weg vorbei, wo man gewöhnlich Martern aufstellte, nach Riehm ist so weit wie nach Seichenreuth, das Kreuz an Ort und Stelle aus Granit gebrochen, ganz roh behauen. Es weist 3 Löcher auf, die man mit einer Darstellung der erlittenen Wunden des Erschlagenen deuten wollte. Meiner Meinung nach sind es jedoch bloß Klieblöcher, der Stein spaltete nicht in Richtung der Klieblöcher.

Wilhelm - 1902

28.9.2003 - JB
   
2.10.2015 - JB
     

Zpìt