wz

Èeská Lípa
(Böhmische Leipa)

Kámen è.1 (0592) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
103 37 30
Na kameni jsou rytiny køíže a dvou zkøížených úseèek. Z druhé strany je vytyt køíž.
Pùvodnì stával v úvoze nedaleko poplužního dvora Stranné, na místì, kde odboèuje cesta Bliževedly - Litice do Stvolínek.

Literatura: Dreyhausen - 249

Dreyhausen - 249 - Bleiswedel: Kreuzstein an der Bleiswedel-Littnitzer Straße, dort, wo der Fuhrweg nach Drum abzweigt.
"Schwedenstein." "Bei, toten Hauptmann." "Hauptmannskreuz."
"Furchtsame Leute gehen abends und nachts nicht gerne am Schwedenstein vorbei. Wenn Mädchen und Frauen von der Bleiswedler Tanzmusik heimkehren, weichen sie ihm in weitem Bogen aus, denn es ist dort nicht richtig. Ein Littnitzer, den man gewöhnlich als Boten nach Bleiswedel schickte, wenn im Dorfe die Hebamme nötig war, kam auf seinem Rückweg mit ihr dort vorbei. Die Hebamme fürchtete sich vor dem toten Hauptmann und fragte ihren Begleiter, ob wohl dort wirklich jemand begraben liege. Als sie aber in den unheimlichen Hohlweg kamen, sagte die Frau plötzlich liese: "Siehst du ihn?" "Wen denn?", fragte der Mann. "Den Geist! Dort, dort!" wies ihm die erschrockene Frau. Und jetzt sah er wahrhaftig eine menschenähnliche Gestalt, die aus schaute, als ob sie in ein weißes Tuch gehüllt wäre. Der Mann wollte mit seinem Stock auf die Erscheinung losgehen. Aber die ängstliche Frau hielt ihn zurück. Und darüber ist der Spuk verschwunden gewesen."
(Nach Oberlehrer Franz Nitsche aus Littnitz.)
Siehe: Kern, Die Sagen des Leitmeritzer Gaues. Reichenberg 1922, S, 24.

8.5.2002 - JB
 
15.4.2006 - JB
  

Køíž è.2 (0593) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
59 73 20
Køíž pochází z místní èásti Èeské Lipy - Lady (Jägersdorf).

Literatura: Dreyhausen - 37, foto - 5
                Fechtner - MNEC 1923 - 2

Fechtner - MNEC 1923 - 2 - Die Landstraße ging im der Mulde weiter an dem jetzigen Bieberhause vorbei zum Jägerhause, dann hinunter, wo ein Baumgarten in Jägersdorf liegt, drehte sich abermals gegen den Berg zu dem heutigen Straßenkanal und weiter hinter die ersten an der Straße stehenden Häuser vo Jägersdorf. Unmittelbar neben dem Straßenkanal an der Nordostseite steht am Feld- und Straßenrande das Steinkreuz Nr. 2, einfacher gesagt, an der Straße nach Haida, hinter dem Jägerhause neben dem Kanale rechts. Dieses Kreuz war durch viele Jahre verschüttet. Der Besitzer des ersten Hauses Herr Kramer hat mich davon in Kenntnis gesetzt, daß dort ein Steinkreuz sein soll, und meine Ausgrabung war bald von Erfolg. Nach Ausbesserung des Fußes wurde das Kreuz mit Hilfe des Herrn Kramer jun. (sein Vater war bereits gestorben) am 24. Mai 1921 aufgestellt. Daß die Leute nichts über das Kreuz zu sagen wissen, ist ganz erklärlich, denn mehr als ein Lebensalter mußte man überhaupt nichts von demselben. Es ist 85 cm hoch (vom Boden aus gemessen), ebenso breit, im oberen Balken ist ein Dolch eingeritzt und in der Mitte die Buchstaben I H S, welche aber erst in letzter Zeit eingeritzt sein dürften.
Dreyhausen - 37 - Jägersdorf: Vor Haus Nr. 89 an der Straße nach Haida. Inschrift: "IHS", darüber ein Kreuz. War viele Jahre verschüttet und wurde 1921 neu ausgestellt. "Französische Soldaten sollen hier begraben liegen".

Fechtner 1923                         Dreyhausen
 
8.5.2002 - JB

Køíž è.3 (0594) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
126 79 30
Na køíži je uprostøed vysekán dùlek.
Køíž stál do roku 1970 na levém bøehu Plouènice u staré silnice z Heømanièek (Hermsdorf) do Žízníkova (Schiessnig), u køižovatky.

Literatura: Dreyhausen - 35
                Fechtner - MNEC 1923 - 7

Fechtner - MNEC 1923 - 7 - Wenn man den eingeschlagenen Weg von Schwora weiter fortsetzt, so gelangt man zu der Scheidung der Wege Schießnig-Hermsdorf und Schwora-Hermsdorf ung zugleich zu dem an der Scheidung befindlichen am meisten bekannten Steinkreuze Nr. 7, dem "Hermsdorfer-Kreuz". Es steht am Grunde des Besitzers Reinhold aus Hermsdorf. Dasselbe ist vom Boden hinauf 1,18 m hoch, in den Seitenbalken 97 cm breit; in der Vorderfläche ist eine Armbrust, im oberen Balken sind drei Kreuze eingeritzt und ein Grübel von 8 cm Breite ausgehöhlt, das zum Ablegen von Gaben zum Heile der Seele des Ermordeten dienen sollte. Auf der rückwärtigen Fläche befindet sich in der Mitte ebenfalls ein Grübel für Seelengaben und darüber ein eingeritztes Kreuz. Obwohl das Kreuz so bekannt ist, besteht doch keine Sage über dasselbe.
Dreyhausen - 35 - Hermsdorf: An der Wegscheidung Schießnig-Hermsdorf. Mittelteil: Pfeilzeichen. Oberteil: Drei kleine Kreuze.
Stammitte: Ausgehöhltes Loch, das zum Ablegen von Gaben für das Seelenheil des Ermordeten dienen sollte. Rückseite: Höhlung, darüber ein Kreuz.
Vgl. Fechtner, a. o. O. S. 88.

Fechtner 1923

8.5.2002 - JB

Kámen è.4 (0595) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
127 54 32
Na kameni je reliéf latinského køíže s malými køížky na rameni a hlavách. Na zadní stranì je reliéf latinského køíže.
V 19. století byl nalezen v základovém zdivu v Èastolovicích (Schassowitz) a postaven opodál. V roce 1970 byl pøemístìn do muzea.

Literatura: Fechtner - MNEC 1923 - 4

Fechtner - MNEC 1923 - 4 - Vom Kreuze Nr. 3 verlies die Landstraße immer an der Ostseite der jetzigen Haidaer Straße bis zum Gasthofe "Zur goldenen Wurst", um von da auf die Schaßlowitzer Gründe zu übersetzen. Daselbst, aber unbestimmt an welcher Stelle, stand ein Kreuzstein Nr. 4. Der Grundbesitzer nahm den umgefallenen Stein mit nachhause und legte ihn als feste Unterlage unter sein Aborthäuschen. Einige Altertumsfreunde veranlaßten die Aufstellung dieses schönen Steines am Straßenrande im Orte Schaßlowitz, etwa 100 Schritte vom Bahnkanal, wo er sich heute noch befindet. Er steht also wiet von dem Platz entfernt, wo er ursprünglich aufgestellt war. Dieser Stein ist 1,30 m hoch, 55 cm breit. An der Vorderfläche ist ein 14 cm breites Kreuz glatt ausgemeißelt, über jedem Balken ein Kreuz und im oberen Balken ein Dolch eingeritzt.

Fechtner 1923

8.5.2002 - JB
  

Køíž è.5 (1370) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
132 63 35
Na køíži je reliéf køíže.
Stával v obci na parcele è. 526/1 u zemìdìlské školy.

Literatura: Dreyhausen - 34
                Fechtner - MNEC 1923 - 1

Fechtner - MNEC 1923 - 1 - Die Landstraße von Leipa nach Zittau lag in der jetzigen Spitzberggasse, in der Mulde, wo jetzt das Haus Nr. 581 steht, deren Fortsetzung in der letzten Jahren zugeschüttet worden ist, führte sodann hinter der Ackerbauschule in der Mulde, wo unser Steinkreuz Nr. 1 auf der Parz. Nr. 526 1 zu sehen ist. Es befindet sich daselbst die Scheidung der Landstraße und des Jahrweges nach Pießnig-Bokwen. Das bettrefende Kreuz ist 95 cm hoch, 90 cm breit, 30 cm stark, ist besser ausgestattet, als sonst diese Steine sind, und hat an der vorderen Fläche in der ganzen Länge und Breite ein 16 cm breites Kreuz, wie es auf Kreuzsteinen vorkommt, glatt ausgehauen. Andere Zeichen sind darauf nicht zu finden. Von der Bevölkerung in Leipa wird es das Schwedenkreuz genannt. Nähere Daten über das Kreuz sind bis jetzt nicht vorgefunden worden, weil durch den Stadtbrand die meisten Schriften vernichtet wurden und auch früher schon von der Herrschaft Neuschloß, welche die Gerichtsbarkeit besorgte, die Stadtbücher überführt wurden. Es ist daher immer noch möglich, das einmal über die Setzung der Steinkreuze in der Leipaer Umgebung etwas vorgefunden werden wird.
Dreyhausen - 34 - Böhmisch-Leipa: Auf der Parzelle 526/1 an der Scheidung der Landstraße und des Fahrweges nach Pießnig-Bokwen. Eingemeißeltes Kreuz.
"Schwedenkreuz".
Vgl. K. Fechtner: Die Steinkreuze bei Böhmisch-Leipa. MExKl. 46. Jahrgang. 1923, S. 81ff.

Fechtner 1923             Queißer 1935
 
8.5.2002 - JB
 
15.4.2006 - JB
 

Køíž è.6 (1376) .
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
58 76 19
Na køíži je rytina meèe, písmena T B a letopoèet 1410.
Pochází z Mimonì, kde byl zazdìn ve vnitøní stranì høbitovní zdi u sv. Hrobu.

Literatura: Dreyhausen - 44

Dreyhausen - 44 - Niemes: An der Innenseite des Friedhofes beim Hl. Grabe. Eingemauert. Inschrift: "14 J. B. 10". Eingehauenes Kreuz. Das kreuz wurde in der Nähe des Friedhofes gefunden und vom Herrschaftsschreiber Josef Benesch ging die veranlassung aus, es an seiner heutigen Stelle einzumauern.
Siehe: MExKL. 47. Jahrgang. 1924, S. 113

8.5.2002 - JB

2004 - Ondøej Dubín

Zpìt